{"id":852,"date":"2015-08-27T17:40:24","date_gmt":"2015-08-27T15:40:24","guid":{"rendered":"http:\/\/goethe-schule-harburg.schulhomepages.hamburg.de\/?page_id=852"},"modified":"2024-02-26T12:44:36","modified_gmt":"2024-02-26T11:44:36","slug":"profile-seit-2014-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/?page_id=852","title":{"rendered":"Arbeiten aus den Profilen"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 18pt\"><strong>Gelebte Partnerschaft mit der TUHH!<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><em>von Lina Callsen; Oberstufenprofil \u00d6kosystemforschung<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-10020 \" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-3a_Lina.jpeg\" alt=\"\" width=\"570\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-3a_Lina.jpeg 1280w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-3a_Lina-300x188.jpeg 300w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-3a_Lina-1024x642.jpeg 1024w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-3a_Lina-768x482.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 570px) 100vw, 570px\" \/><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Am 04.10.2023 nutzten wir Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unseres Oberstufenprofils \u00d6kosystemforschung ein gro\u00dfartiges Angebot der Technischen Universit\u00e4t Hamburg, um uns mit Forschungsthemen und Studienangeboten der Biokatalyse und Verfahrenstechnik im Zeichen des Klimawandels auseinanderzusetzen. Die Einladung fand im Rahmen der Hamburger Bildungswoche Wetter.Wasser.Waterkant statt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Prof. Stefan Heinrich, Ordinarius und Direktor des Instituts f\u00fcr Feststoffverfahrenstechnik und Partikeltechnik, begr\u00fc\u00dfte uns herzlich und stellte uns Forschungsprojekte der TUHH zum Thema &#8222;Wie kann man Probleme des Klimawandels begegnen?&#8220; vor.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Nach seiner sehr inspirierenden Einf\u00fchrung hatten wir die M\u00f6glichkeit, betreut Doktoranden seines Instituts und des Instituts f\u00fcr Biokatalyse, zum Thema passende Experimente praktisch in Erfahrung zu bringen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Unser erstes Experiment sollte uns zeigen, welchen Einfluss atmosph\u00e4risches Kohlenstoffdioxid, CO2 also, auf den S\u00e4uregrad von Gew\u00e4ssern nehmen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Wasser wurde mit einem Indikator versetzt. Bei Laugenzugabe verf\u00e4rbte sich die L\u00f6sung pink. Nun wurde von uns fein dosiert CO2 in die L\u00f6sung geleitet. Ein Teil des einstr\u00f6menden CO2 reagiert mit Wasser zu Kohlens\u00e4ure. Diese neutralisiert die Lauge, die L\u00f6sung wurde wieder farblos. Ein Ansatz also, der uns zeigte, dass CO2 zur Versauerung der Gew\u00e4sser beitr\u00e4gt und sich durch den Klimawandel mit steigendem Gehalt an atmosph\u00e4rischem CO2 ein gewaltiges \u00f6kologisches Problem abzeichnet. Es sind also dringend technische L\u00f6sungen gefragt, um CO2 Gew\u00e4ssersystemen wieder entziehen zu k\u00f6nnen. Die Wissenschaft steht hier vor gro\u00dfen Herausforderungen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Das n\u00e4chste Experiment zeigte uns die Wirkungsweise von Biokatalysatoren. Dazu wurde ein \u00d6l-Wassergemisch unter st\u00e4ndigem R\u00fchren mit einer Lauge und einem Indikator versetzt. Den alkalischen Bereich zeigte uns der Indikator durch eine Rosa-F\u00e4rbung an. Nun wurde ein Enzym, ein Biokatalysator, zugesetzt. Dieses Enzym beschleunigt die Spaltung des Fettes in Glycerin und Fetts\u00e4uren. Durch die freiwerdenden Fetts\u00e4uren fand eine Neutralisierung statt und der Indikator zeigte uns dies durch eine Entf\u00e4rbung an.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Nach diesen interessanten experimentellen Erfahrungen stellte uns Professor Heinrich noch verschiedene Studieng\u00e4nge der TUHH vor. Dabei wurden uns vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten gezeigt, wie wir an der Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft teilhaben k\u00f6nnen. Anbieten w\u00fcrden sich z.B. die Studieng\u00e4nge Bau- und Umweltingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, Chemie- und Bioingenieurwesen oder auch Green Technologies: Energie, Wasser, Klima.<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 501px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 501px\">\n<td style=\"width: 53.363788%;text-align: left\"><span style=\"font-size: 12pt\">Ein weiteres Highlight am Schluss war die Vorstellung einer von Studenten konstruierten Popcorn-Maschine. Mais wurde durch zugef\u00fchrte hei\u00dfe Luft zum Platzen<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 12pt\">gebracht. Das entstandene Popcorn hatte nun ein deutlich gr\u00f6\u00dferes Volumen und wurde durch die Luftstr\u00f6mung, immer wieder herumwirbelnd, ganz oben durch einen Schlauch nach au\u00dfen bef\u00f6rdert &#8211; und uns, je nach Geschmack, s\u00fc\u00df oder salzig serviert! <\/span><span style=\"font-size: 12pt\">Auch so kann man Verfahrenstechnik schmackhaft machen!<\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10023 aligncenter\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-5_Popkornmaschine-e1708501695100.jpeg\" alt=\"\" width=\"415\" height=\"349\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-5_Popkornmaschine-e1708501695100.jpeg 853w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-5_Popkornmaschine-e1708501695100-300x253.jpeg 300w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-5_Popkornmaschine-e1708501695100-768x646.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 415px) 100vw, 415px\" \/><\/td>\n<td style=\"width: 40.199335%;height: 501px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-10024 \" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-5_Popkornmaschine2.jpeg\" alt=\"\" width=\"342\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-5_Popkornmaschine2.jpeg 853w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-5_Popkornmaschine2-200x300.jpeg 200w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-5_Popkornmaschine2-682x1024.jpeg 682w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-5_Popkornmaschine2-768x1152.jpeg 768w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/Gross-5_Popkornmaschine2-720x1080.jpeg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"font-weight: 400\">Zusammenfassend k\u00f6nnen wir sagen, dass der Tag f\u00fcr uns alle sehr lehrreich und spannend war. Der Vortrag zeigte uns innovative Ans\u00e4tze im Kampf gegen den Klimawandel und zus\u00e4tzlich konnten wir unser Wissen durch praktische Experimente vertiefen &#8211; sowie interessante Einblicke in die praktische Arbeit an der TUHH erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/?page_id=10031\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-size: 14pt\"><strong>Zur Galerie<\/strong><\/span><\/a><\/p>\n<hr>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 18pt\"><strong>Zu Gast bei \u201eFuture Lecture\u201c der TUHH<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><em>Carsten Dieckmann (13d), Kathrin Holzmann (12e) &amp; Simon Radtke (13d)<br \/>\nOberstufenprofil \u00d6kosystemforschung, Goethe Schule Harburg<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><strong>Einfach mal \u00fcberraschen lassen?<\/strong><br \/>\nAm 31.01.2024 folgten wir, Teil einer jahrgangs\u00fcbergreifenden Gruppe von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern unseres gemeinsamen Oberstufenprofils \u201e\u00d6kosystemforschung\u201c der Goethe-Schule-Harburg, einem Veranstaltungshinweis der Technischen Universit\u00e4t Hamburg zur Vorlesungsreihe \u201eFuture Lecture\u201c, Thema: \u201eWirtschaftliche Wind-Offshore-Infrastruktur-Pr\u00e4senz\u201c.<br \/>\nWir ahnten bei diesem Titel zun\u00e4chst noch gar nicht, wie begeisternd wir in den Bann angewandter Forschung gezogen werden sollten! Es ging um nicht weniger als das Ringen um technisch innovative L\u00f6sungen f\u00fcr eine effizientere Energienutzung auf dem Weg in die Klimaneutralit\u00e4t. Krass, wie winzig klein L\u00f6sungen mit gro\u00dfer Wirkung sein k\u00f6nnen! Doch Schritt f\u00fcr Schritt!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><strong>Auf der Suche nach L\u00f6sungen:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10030 alignright\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/rutner.png\" alt=\"\" width=\"460\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/rutner.png 635w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2024\/02\/rutner-300x214.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><\/strong><br \/>\nZun\u00e4chst hat Anselm Sprandel, zust\u00e4ndig f\u00fcr \u201eEnergie und Klima\u201c in der Hamburger Umweltbeh\u00f6rde, in die Thematik Nachhaltigkeit und Klimaschutz eingef\u00fchrt. Der ehemalige Fl\u00fcchtlingskoordinator nannte das Ziel einer Klimaneutralit\u00e4t ab dem Jahr 2045. Er betonte, dass er kein Wissenschaftler sei, aber neue Hoffnung sch\u00f6pfe, wenn er von einer neuen technischen Errungenschaft im Geiste des Klimaschutzes erfahre.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><strong>Antworten!<\/strong><br \/>\nWindr\u00e4der sind bei uns ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Und sie lassen noch viel Spielraum f\u00fcr Verbesserungen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Dr. Falk L\u00fcddecke, Inhaber des Ingenieurb\u00fcros J\u00f6rss-Blunck-Ordemann GmbH, gab aus der Perspektive der Industrie einen passenden \u00dcberblick \u00fcber die globalen Ausbauziele zur Energiewende. Er stellte die technische Entwicklung seit den ersten Windr\u00e4dern dar, diskutierte deren Gr\u00f6\u00dfe, Abst\u00e4nde, Effizienz \u2013 und Bedarfe an klimaschonenden und nachhaltig gestalteten Weiterentwicklungen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Neue Forschungsideen m\u00fcssen also her! Und genau hierzu gab uns nun Prof. Marcus Rutner faszinierende Einblicke in die Entwicklung von Technologieans\u00e4tzen an der TUHH!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Rutner forscht momentan an der Erh\u00f6hung der Nutzungsdauer technischer Ger\u00e4te anhand eines vision\u00e4ren Technologieansatzes, der \u201eNanolaminatbehandlung\u201c. Materialerm\u00fcdung scheint in vielen Bereichen der Infrastruktur, wie zum Beispiel beim Br\u00fcckenbau, aber auch besonders bei Windkraftanlagen, ein wesentliches Problem darzustellen. Denn die Verbindungen, beziehungsweise die Schwei\u00dfn\u00e4hte des gro\u00dfen zentralen Monopfahls einer Windkraftanlage, sind zyklischer Dehnungen, durch Wetterbedingungen wie Wellen und Sturm, ausgesetzt. Dadurch entstehen Risse an der Schwei\u00dfnaht, die sich langsam von au\u00dfen nach innen durchfressen. Dies macht die Konstruktion instabil und sie muss bereits nach durchschnittlich 25 Jahren erneuert werden, welches mit einem hohen \u00f6konomischen Aufwand verbunden ist. Rutners Vision ist es, diese Materialerm\u00fcdung mit den \u201eNanolaminatpflastern\u201c zu verhindern. Er und sein Team lie\u00dfen ihr \u201eNanolaminatpflaster\u201c bereits mehrere Testl\u00e4ufe durchlaufen. Es besteht aus einer Mischung aus Kupfer und Nickel, welches in einer Dicke von unfassbar winzigen 10 Nanometern auf die Schwei\u00dfnaht aufgetragen wird. Und diese Technik ist mobil einsetzbar. Die Testergebnisse waren herausragend. Laut Rutner wird die Schwei\u00dfnaht nach der Behandlung mindestens genauso stabil wie das umliegende Material. Dadurch entsteht ein fataler Riss erstens viel sp\u00e4ter &#8211; und breitet sich zweitens erheblich langsamer aus, die Durabilit\u00e4t wird von 25 Jahren auf 125 Jahre erh\u00f6ht! Wartungsarbeiten und Materialersatz werden somit deutlich reduziert, die Konstruktionen k\u00f6nnen gleiche Stabilit\u00e4t auch schlanker und leichter erreichen. Dies f\u00fchrt zu deutlichen Einsparungen bei der Herstellung, leichterer Verbauung und einem generellen Marktvorteil.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Da sich die Erfindung von Prof. Marcus Rutner noch in der Testphase befindet, ist der Einsatz bei Br\u00fccken aufgrund ihrer h\u00f6heren Komplexit\u00e4t, wie er selbst sagen w\u00fcrde, noch \u201eZukunftsmusik\u201c. Wir k\u00f6nnen aber damit rechnen in den n\u00e4chsten Jahren noch h\u00e4ufiger von der Nanolegierung zu h\u00f6ren und sie hoffentlich bald im Einsatz bei den Monopf\u00e4hlen der Windparks zu sehen. \u201eDas ist ein gro\u00dfer Schritt in Richtung nachhaltiger Energie und sch\u00f6pft jetzt schon Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft\u201c sagt Rutner.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nDiese \u201eFuture Lecture\u201c war eine f\u00fcr uns sehr inspirierende Veranstaltung. Sie zeigte uns ermutigende innovative Forschung an der TUHH. Uns hat auch beeindruckt, mit welcher \u00fcberzeugenden Kraft sich Wissenschaftler wie Prof. Rutner beruflich f\u00fcr unsere Zukunft einsetzen. Es war f\u00fcr uns ein besonderes Erlebnis dabei sein zu d\u00fcrfen, vielen Dank an die Veranstalter und Prof. Rutner!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p style=\"font-weight: 400\"><strong><span style=\"font-size: 18pt\">Alles \u00fcber den Kunststoff Buna<\/span><\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_7703\" style=\"width: 399px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7703\" class=\" wp-image-7703\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Bunatwiete_lang-300x148.jpg\" alt=\"\" width=\"389\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Bunatwiete_lang-300x148.jpg 300w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Bunatwiete_lang-1024x507.jpg 1024w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Bunatwiete_lang-768x380.jpg 768w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Bunatwiete_lang-1536x760.jpg 1536w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Bunatwiete_lang.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><p id=\"caption-attachment-7703\" class=\"wp-caption-text\">Das Stra\u00dfenschild am Oberstufengeb\u00e4ude der GSH.<\/p><\/div>\n<p>Nicht nur die alten Schulgeb\u00e4ude der GSH beherbergen viele Geschichten, sondern auch die Stra\u00dfen, an denen sie liegen. Seit nunmehr neun Jahren lernen und unterrichten wir in der alten Schule an der Ecke Maretstra\u00dfe\/Bunatwiete. Die Maretstra\u00dfe ist benannt nach Carl Maret, einem Harburger Senator und damaligen Chef der Phoenix. Zusammen mit seinem Kollegen Eddelb\u00fcttel liess er am Ende des 19. Jahrunderts die Stra\u00dfen im heutigen Phoenixviertel anlegen. Aber wer war Frau oder Herr Buna?<\/p>\n<p>Anders als die umliegenden Stra\u00dfennamen vermuten lassen, handelt es sich bei Buna um keine Person, sondern um einen Markennamen der IG Farben. Der Forschungsabteilung dieses Firmenzusammenschlusses gelang es 1927 einen k\u00fcnstlichen Kautschukersatz aus Butadien herzustellen. Da f\u00fcr diesen Prozess Natrium als Katalysator, also als Reaktionsbeschleuniger, eingesetzt wurde, nannten sie den neuen Stoff \u201eBuna\u201c. Dieses Produkt wurde so bekannt, dass es noch heute unter diesem Markennamen bekannt ist \u2013 \u00e4hnlich wie Nutella, Aspirin oder Edding.<\/p>\n<p>Durch das Zentralabitur war unserem Chemie-Grundkurs das Semesterthema \u201eWege vom Konzept zur Synthese und vom Rohstoff zum Produkt: Eigenschaften und Synthese von Kunststoffen\u201c vorgegeben. Es lag nat\u00fcrlich auf der Hand dieses Thema mit der Industriegeschichte Harburgs zu verkn\u00fcpfen. So besuchten wir gemeinsam unter strengen Corona-Bedingungen den Vortrag \u201eHartes aus Harburg. Ein Beitrag zur Kunststoff- und Sozialgeschichte\u201c von Dr. J\u00fcrgen Ellermeyer im Helmssaal und besch\u00e4ftigten uns mit der Herstellung von Galalith aus Casein, wie sie die Internationale Galalith-Gesellschaft Hoff u. Co. AG in Harburg betrieb. Nach einem gemeinsamen Einstieg teilten wir uns zum Thema Buna nach pers\u00f6nlichem Interesse in Gruppen auf.<\/p>\n<p>So sind neben Ausarbeitungen mit einem eher chemischen Blick auf die Synthese, Strukturen, Eigenschaften, Verarbeitung und Rohstoffe des Buna auch industriehistorische Beitr\u00e4ge zur Rolle der Buna-Produktion im nationalsozialistischen Deutschland, der ehemaligen DDR und weltweit entstanden. Das Ringen um \u201ekriegswichtige Rohstoffe\u201c hatte zu der damaligen Zeit nat\u00fcrlich politische Dimensionen. Diese werden vor allem in den Artikeln zum Konzentrationslager Auschwitz Monowitz und der Bunaverarbeitung in der Harburger Phoenix, die im Zweiten Weltkrieg auch Zwangsarbeiter*innen einsetzte, deutlich. Neben einem kurzen Blick in die Kulturgeschichte haben sich die Sch\u00fcler*innen auch der aktuellen Bunaproduktion gewidmet und abschlie\u00dfend eine Prognose gewagt, wie zukunftstr\u00e4chtig eine alternative Gummiproduktion im Hinblick auf die belastete Umwelt und die schlechten Recyclingm\u00f6glichkeiten \u00fcberhaupt sein kann.<\/p>\n<p>Eigentlich sollten die Ergebnisse in einer Ausstellung im Foyer des Oberstufengeb\u00e4udes im Rahmen der Harburger Gedenktage pr\u00e4sentiert werden, die die Initiative Gedenken in Harburg immer im November organisiert. Doch die Pandemie durchkreuzte unsere Planungen und so erscheint nun eine kleine Brosch\u00fcre zu diesem Thema.<\/p>\n<p>Ich danke allen engagierten Autorinnen und Autoren von der GSH und dem FEG, unserem Redaktions- und Layoutteam sowie dem <a href=\"https:\/\/www.schulverein-gsh.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schulverein GSH e.V.<\/a> f\u00fcr die \u00dcbernahme der Druckkosten.<\/p>\n<div class=\"rl-gallery-container rl-loading\" id=\"rl-gallery-container-1\" data-gallery_id=\"7726\"> <div class=\"rl-gallery rl-basicgrid-gallery rl-hover-effect-1\" id=\"rl-gallery-1\" data-gallery_no=\"1\"> <div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/GSH.jpg\" title=\"Das Oberstufengeb\u00e4ude der GSH in der Bunatwiete.\" data-rl_title=\"Das Oberstufengeb\u00e4ude der GSH in der Bunatwiete.\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/GSH-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" alt=\"Das Oberstufengeb\u00e4ude der GSH in der Bunatwiete.\" \/><span class=\"rl-gallery-caption\"><span class=\"rl-gallery-item-title\">Das Oberstufengeb\u00e4ude der GSH in der Bunatwiete.<\/span><\/span><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Broschuere-neu.jpg\" title=\"Die Brosch\u00fcre zum Kunststoff Buna.\" data-rl_title=\"Die Brosch\u00fcre zum Kunststoff Buna.\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Broschuere-neu-300x286.jpg\" width=\"300\" height=\"286\" alt=\"Die Brosch\u00fcre zum Bunaviertel.\" \/><span class=\"rl-gallery-caption\"><span class=\"rl-gallery-item-title\">Die Brosch\u00fcre zum Kunststoff Buna.<\/span><\/span><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/IMG_1059.jpg\" title=\"Solche Kesselwaggons transportierten seinerzeit die Rohstoffe f\u00fcr den Kunststoff.\" data-rl_title=\"Solche Kesselwaggons transportierten seinerzeit die Rohstoffe f\u00fcr den Kunststoff.\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/IMG_1059-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" alt=\"Transportwaggon f\u00fcr Chemikalien.\" \/><span class=\"rl-gallery-caption\"><span class=\"rl-gallery-item-title\">Solche Kesselwaggons transportierten seinerzeit die Rohstoffe f\u00fcr den Kunststoff.<\/span><\/span><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Praesentation_Broschuere.jpg\" title=\"Pr\u00e4sentation der Brosch\u00fcre am Mottotag an der GSH.\" data-rl_title=\"Pr\u00e4sentation der Brosch\u00fcre am Mottotag an der GSH.\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Praesentation_Broschuere-286x300.jpg\" width=\"286\" height=\"300\" alt=\"Pr\u00e4sentation der Brosch\u00fcre am Mottotag an der GSH.\" \/><span class=\"rl-gallery-caption\"><span class=\"rl-gallery-item-title\">Pr\u00e4sentation der Brosch\u00fcre am Mottotag an der GSH.<\/span><\/span><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Bunatwiete_lang.jpg\" title=\"Das Stra\u00dfenschild am Oberstufengeb\u00e4ude der GSH.\" data-rl_title=\"Das Stra\u00dfenschild am Oberstufengeb\u00e4ude der GSH.\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2021\/04\/Bunatwiete_lang-300x148.jpg\" width=\"300\" height=\"148\" alt=\"\" \/><span class=\"rl-gallery-caption\"><span class=\"rl-gallery-item-title\">Das Stra\u00dfenschild am Oberstufengeb\u00e4ude der GSH.<\/span><\/span><\/a><\/div> <\/div> <\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"font-size: 18pt\"><strong>Der Anfang und das Ende jeglicher Fantasie<\/strong><\/span><\/p>\n<p><em>Sch\u00fclerinnen des 13.Jahrgangs der GSH erforschen M\u00f6glichkeiten und Grenzen von Virtual Reality im Rahmen eines Workshops im Kreativspeicher M28 in der Speicherstadt.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_1576\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/11\/VR_1.jpeg\" data-rel=\"lightbox\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1576\" class=\"wp-image-1576 size-medium\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/11\/VR_1.jpeg\" width=\"300\" height=\"200\"><\/a><p id=\"caption-attachment-1576\" class=\"wp-caption-text\">Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des 13. Jahrgangs beim VR-Workshop.<\/p><\/div>\n<p>Bei welchen Fragen treffen sich Biologie und Philosophie, Kunst und Technik? Sicherlich nicht bei den leichten, den Allerweltsfragen, die schnelle Antworten versprechen. Eine gro\u00dfe Schnittmenge gemeinsamer Fragestellungen ergibt sich jedoch im Hinblick auf die Themen Wahrnehmung, Realit\u00e4t, Schein und Sein, Abbild und Original. Denn unweigerlich f\u00fchrt uns die Frage danach, wie der Mensch die Welt \u2013 Was ist das? \u2013 wahrnimmt, von der Ebene der biologisch beschreibbaren Prozesse zu den Kernfragen des Philosophierens und unseres Menschseins: Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Erzeuge ich meine eigene Realit\u00e4t? Wer bin ich und wer will ich sein? Und der Blick eines K\u00fcnstlers, gedacht sei an Ren\u00e9 Magritte genauso wie an die von Jeff Koons, Marina Abramovic und Olafur Eliasson entwickelte VR-Kunstplattform Acute Art, gestaltet diesen Fragehorizont oft in eindrucksvollen Werken.<\/p>\n<p>Mit solchen Fragen waren also am 12. September 2019 die siebzehn Sch\u00fclerinnen des Oberstufen-Kunstprofils im Forschungs- und Transferzentrum (FTZ) Digital Reality der HAW Hamburg genau richtig, als sie sich gemeinsam mit ihrem Biologielehrer Herrn Kahlert und ihrer Philosophielehrerin Frau Wandrow \u00fcber aktuelle Trends in der VR-Technologie informieren lassen wollten. Im Vordergrund des Workshops, der von Manuela Uhr und Anna Wolf geleitet wurde, stand dabei vor allem die Frage nach der technischen Erzeugung und Umsetzung digitaler Welten.<\/p>\n<p>F\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Teil der Sch\u00fclerinnen war es eine vollkommen neue und spannende Erfahrung mittels der freeware UNITY und unter der professionellen Anleitung von Manuela Uhr eine eigene digitale Szenerie zu erschaffen, die dann mittels VR-Brille auch noch Schritt f\u00fcr Schritt durchlaufen werden konnte. Nach dem Prinzip \u201etry and error\u201c vorgehend gerieten selbst blutige Anf\u00e4ngerinnen in den Sog, die eigene Fantasiewelt weiter ausbauen und perfektionieren zu wollen. Und somit schafften es die Teamerinnen, was ihr erkl\u00e4rtes Workshop-Ziel war, junge Frauen von der passiven Rolle einer Zuschauerin oder Spielerin in die aktive Rolle einer kreativen Gestalterin eines eigenen VR-Spiels zu versetzen.<\/p>\n<p>Das Interesse war geweckt: Und so stellten sich bei den Sch\u00fclerinnen des Abschlussjahrganges schnell berufsorientierende Anschlussfragen danach, wer an der Entwicklung von Virtual Reality beteiligt sei. Und die Liste der Studienberufe ist lang: Designer, Artist, Programmer, Level designer, Sound designer, Music composer, Marketing expert etc. pp. Welche beruflichen Chancen und M\u00f6glichkeiten in diesen neuen, an der HAW Hamburg studierbaren Berufsfeldern liegen, erfragten die Sch\u00fclerinnen im Gespr\u00e4ch mit den Expertinnen genau.<\/p>\n<p>Kritischer noch geriet auch in den anschlie\u00dfenden Diskussionen in der S-Bahn und im Philosophieunterricht in den Blick, welche Vor- und Nachteile die Erschaffung von virtuellen Welten f\u00fcr das gesellschaftliche Leben der Menschen mit sich br\u00e4chte.<br \/>\nVirtuelle Welten hat sich der Mensch schon immer geschaffen: in Mythen und Legenden, in M\u00e4rchen und Romanen, im Film und in der Kunst. Und der Verzicht auf Virtualit\u00e4t w\u00e4re gleichbedeutend mit dem Verzicht auf jegliche Fantasie, gleichbedeutend mit der Ausrottung gedanklicher Utopien, gleichbedeutend mit einem Begr\u00e4bnis all unserer Tr\u00e4ume und der Todessto\u00df f\u00fcr jeden Gedanken, der nicht schon Realit\u00e4t ist. (nach Ulrich Mergez, 2013)<\/p>\n<p>Ausgehend also von der Erkenntnis, dass unsere Zukunft durch den Begriff der Mixed Reality oder Augmented Reality, d.h. das Einblenden digitaler Inhalte in die reale Umgebung am ehesten charakterisiert werden kann, hinterfragten die Kursteilnehmerinnen zun\u00e4chst, wann VR-Technologie als geniales Hilfsmittel, das Fantasie, Tr\u00e4ume und Utopien lebendig werden lassen kann, zum Medium f\u00fcr Weltflucht gerate. Klar ist allen, ein Zur\u00fcck aus virtuell \u00fcberformten Welten gibt es heute sicher nicht mehr. (Pia B.) So bleibt die Frage, wie damit umzugehen sein wird. Wollen wir eine als zu langweilig empfundene Realit\u00e4t in Zukunft nicht mehr? (Lea B.) Wieviel virtuelle Freiheit brauchen wir? Wieviel Freiheit findet man in VR? (Antonia B.) Messen wir die reale Welt an der virtuellen oder umgekehrt? (Luca K.)<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfende Antworten haben die Sch\u00fclerinnen der GSH noch nicht. ABER erst Ideen, langsam sich entwickelnde und noch zu pr\u00fcfende Anschauungen. Ein Gedanke macht allerdings Mut, egal wohin VR-Technologien sich entwickeln: Wenn \u201ekritisches Denken weiter gew\u00e4hrleistet\u201c (Catherine B.) ist, sind wir in der Zukunft f\u00fcr die Auseinandersetzung mit den Produkten der Verschmelzung von realen und virtuellen Welten gut aufgestellt.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"font-size: 18pt\"><strong>Aufbruch in Hamburgs Klimazukunft<\/strong><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1576\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/moinzukunft_klein.jpg\" data-rel=\"lightbox\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1576\" class=\"wp-image-1576 size-medium\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/moinzukunft_klein.jpg\" width=\"300\" height=\"200\"><\/a><p id=\"caption-attachment-1576\" class=\"wp-caption-text\">Melanie Busch, Marcel Busch und Nele Wittwer auf der Suche nach unserer Klimazukunft!<\/p><\/div>\n<p>Marcel Busch, Melanie Busch und Nele Wittwer gewinnen noch nach ihrem Abitur beim Hamburger Klimawettbewerb #moinzukunft ein \u00f6kologisches Forschungspraktikum im Sch\u00fclerlabor OPENSEA Helgoland des Alfred-Wegener-Instituts. Die Urkunden werden am 12. September 2019 vom Umweltsenator Jens Kerstan feierlich \u00fcbergeben.<\/p>\n<p><em>Was ist passiert?<\/em><\/p>\n<p>\u00dcber den Zeitraum eines Jahres arbeiteten Marcel, Melanie und Nele, angeleitet von ihrem Tutor Herrn Zeiske, im Oberstufenprofil \u00d6kosystemforschung an einer Poster-Serie zur Klimazukunft Hamburgs. In fast verst\u00f6render Weise verwoben sie daf\u00fcr eigens dokumentierte Szenen aus dem mediterranen Raum mit aktuellen Stadtszenen Hamburgs zu einer Art Roadmovie. So entstand eine Bilderserie, in der die drei uns Betrachtende auf ihre Reise in unsere Klimazukunft mitnehmen, provokante Fragen stellen und interessante Antworten liefern.<br \/>\nSo wurde beispielsweise die Studienfahrt ins Ebrodelta und nach Barcelona zur Kulisse f\u00fcr ein fiktionales Hamburg 2030. Dabei belie\u00dfen die drei es jedoch nicht nur bei faszinierenden Collagen, sondern \u00fcberraschten mit brandaktuellen Themen, teilweise innovativ verpackt, in bilderreicher Sprache, durchaus philosophisch gew\u00fcrzt. Warum sehnen wir uns nach Gr\u00fcn?<\/p>\n<p><em>Erfolg ist kein Zufall<\/em><\/p>\n<p>Marcel, Melanie und Nele nutzten f\u00fcr ihre Wettbewerbsteilnahme die g\u00fcnstigen Bedingungen, die ihnen unser Oberstufenprofil \u00d6kosystemforschung bot. Gef\u00f6rdert wurden fachliche Impulse durch die enge Zusammenarbeit mit Umweltwissenschaftlern in Hamburg, die durch ihren Tutor m\u00f6glich wurden. Es entstanden pers\u00f6nliche Kontakte zu Experten, es fanden mehrere klimarelevante Projekte aus Forschung und Administration Eingang in die Poster-Themen. Die Poster katalysieren das Bild einer klimafreundlicheren Stadt, der interessierte Betrachter kann den Informationsspuren per QR-Code und Smartphone \u00fcber die Poster hinaus weiter folgen und zum Abschluss wird sogar der Klimawettbewerb in seiner Bildungsleistung thematisiert.<\/p>\n<p><em>Ein Blick zur\u00fcck<\/em><\/p>\n<p>Am Ende ihrer Schulzeit wurden Marcel, Melanie und Nele bereits im Rahmen der Abiturabschlussfeier f\u00fcr ihre besonderen naturwissenschaftlichen Leistungen an der GSH geehrt. Inzwischen studiert Marcel an der TUHH Mechatronik und Melanie an der Universit\u00e4t Gie\u00dfen Wirtschaftsingenieurswesen mit Fachrichtung Medizintechnik. Nele beendete gerade ein Gap Year in Neuseeland und startet bereits im September direkt in ein duales Studium Kommunikation und Eventmanagement in Krefeld. Und alle drei unterst\u00fctzen auch weiterhin engagiert den Unterricht der nachfolgenden Profilklasse mit eigenen Beitr\u00e4gen, elektronisch verpackt oder durch pers\u00f6nliche Unterrichtsbesuche.<\/p>\n<p><em>Ein Blick voraus<\/em><\/p>\n<p>Gemeinsam mit Herrn Zeiske wurden sie nun im Rahmen des Wettbewerbspreises eingeladen, mit Wissenschaftlern des OPENSEA Helgoland ein neues Bildungsangebot f\u00fcr Schulklassen zu erproben und zu beraten. Und zus\u00e4tzlich nehmen sie ihre Klassenkameradin Dao Ritdanklang mit, die inzwischen an der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen Geografie studiert. Als starkes Team werden sie so nun Einblicke in die Arbeitsbereiche des Alfred-Wegener-Instituts gewinnen. Es warten spannende Tage auf Helgoland, \u00fcber die zu berichten sein wird \u2013 und vielleicht ist es eine Klasse unserer GSH, die dann zum Ausprobieren nach Helgoland f\u00e4hrt!<\/p>\n<div class=\"rl-gallery-container rl-loading\" id=\"rl-gallery-container-2\" data-gallery_id=\"5407\"> <div class=\"rl-gallery rl-basicgrid-gallery rl-hover-effect-1 rl-hover-icon-9\" id=\"rl-gallery-2\" data-gallery_no=\"2\"> <div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_1.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_1-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_2.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_2-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_3.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_3-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_4.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_4-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_5.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_5-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_6.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_6-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_7.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_7-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_8.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_8-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_9.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_9-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_10.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_10-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_11.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_11-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div><div class=\"rl-gallery-item\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_12.jpg\" title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2019\/09\/plakat_12-212x300.jpg\" width=\"212\" height=\"300\" alt=\"\" \/><\/a><\/div> <\/div> <\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"font-size: 18pt\"><strong>Harburg? Ja! Europa? Ja!<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die erste Projektwoche in den PGW-Profilen stand ganz unter dem Motto \u201ePolitische Partizipation\u201c. Im Hinblick auf die anstehende Europawahl 2019 diskutierten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Fragen wie \u201eSoll der Euro abgeschafft werden?\u201c oder \u201eWarum werden 38 % des EU-Haushaltes f\u00fcr Agrarpolitik ausgegeben?\u201c. Das Expertenwissen hierf\u00fcr lieferte Frau Charlotte Muras, Mitarbeiterin des Bundesfinanzministeriums. Charlotte Muras? Ja, die ehemalige Sch\u00fclerin Charlotte Muras, die 2004 erfolgreich ihr Abitur an der GSH erworben hat. Am Ende waren sich alle einig: Auf den Euro und die EU wollen wir nicht verzichten.<\/p>\n<div id=\"attachment_1576\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2018\/10\/P1000937.jpg\" data-wp-editing=\"1\" data-rel=\"lightbox\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1576\" class=\"wp-image-1576 size-medium\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2018\/10\/P1000937.jpg\" width=\"300\" height=\"200\"><\/a><p id=\"caption-attachment-1576\" class=\"wp-caption-text\">Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der GSH w\u00e4hrend ihrer Projektarbeit<\/p><\/div>\n<p>Ein weiteres Highlight war der B\u00fcrgerdialog im betahaus. Auch hier diskutierten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler hitzig \u00fcber die Zukunft Europas. In Workshops zu Themen wie \u201eDie EU und internationale Konflikte\u201c oder \u201eDie EU und der Brexit\u201c vertieften die Teilnehmenden ihr Wissen.<br \/>\nDer geringen Wahlbeteiligung bei der Europawahl gingen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auf die Spur, indem sie Interviews mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Harburgs f\u00fchrten. Was kann man gegen die zu geringe Wahlbeteiligung unternehmen? Eine Wahlpflicht einf\u00fchren? Drohende Szenarien verfilmen, in denen populistische Parteien gewinnen? Der Kreativit\u00e4t der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler waren keine Grenzen gesetzt.<br \/>\nSich einmal selbst wie ein Politiker f\u00fchlen und im Harburger Rathaus \u00fcber Wohnungsbau zu entscheiden, rundete die Projektwoche mit einem Planspiel ab. Auch hier waren sich die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einig: Ist man in der Opposition, kann man nicht viel entscheiden, und ist man Teil einer gro\u00dfen Partei, kommt man kaum zu Wort. Alles ganz sch\u00f6n komplex.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"font-size: 18pt\"><strong>Unser Beitrag f\u00fcr KNIFFELIX<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Gleich acht Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unseres Oberstufenprofils \u00d6kosystemforschung nutzten die Projektwoche vom 29. Januar bis 03. Februar f\u00fcr ein Praktikum bei&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.tuhh.de\/kinderforscher\/startseite.html\">Kinderforscher an der TUHH<\/a>. Gemeinsam mit der Medienp\u00e4dagogin Stephanie Stelzer entwickeln sie neue Unterrichtsimpulse f\u00fcr <a href=\"https:\/\/kniffelix.rz.tu-harburg.de\/ueber-kniffelix\/\">KNIFFELIX<\/a>, dem Online Lernangebot von Kinderforscher.<\/p>\n<div id=\"attachment_1576\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2017_02_05_kniffelix_01.jpg\" data-rel=\"lightbox\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1576\" class=\"wp-image-1576 size-medium\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2017_02_05_kniffelix_01-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\"><\/a><p id=\"caption-attachment-1576\" class=\"wp-caption-text\">Entwicklung eines Versuchsprototyps<\/p><\/div>\n<p>Hefe hat als Biokatalysator eine gro\u00dfe Bedeutung, ihre Enzyme dienen den Menschen seit Jahrhunderten unter anderem bei der Herstellung von Brot, Bier und Wein. Genetisch ver\u00e4nderte Hefen helfen heutzutage auch bei der Herstellung von Insulin f\u00fcr Diabetiker weltweit. Hefezellen sind nicht nur f\u00fcr die Wissenschaftler im Institut f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.technical-biocatalysis.com\/\">Technische Biokatalyse der TUHH<\/a> interessant, sondern hervorragende Modellorganismen f\u00fcr den Biologieunterricht.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wurde von der gesamten Profilklasse unter dem Projektnamen YEAST! ein Unterrichtsversuch mit Hefe entworfen, der sowohl an Bildungsplaninhalte der Grund- und Mittelstufe als auch der Oberstufe anpassbar ist.<br \/>\nIn unsere \u00dcberlegungen floss auch ein Versuch mit Hefe ein, den Kinderforscher f\u00fcr die Grundschulen als Experimentierkiste entwickelt hat. Viele Harburger Grundsch\u00fcler kennen diesen Versuch bereits. Gemeinsam mit Stephanie Stelzer wurde nun von uns in einem ersten Schritt ein Versuch f\u00fcr die Jahrg\u00e4nge 5-7 angepasst, der schon bei <a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/?p=1399\">GSH im Blickpunkt<\/a> Begeisterung ausl\u00f6ste.<\/p>\n\n<p>Doch wie bringt man eine unterhaltsame Versuchsanleitung online? Dazu wurde die Versuchsdurchf\u00fchrung gefilmt, Arbeitsb\u00f6gen entworfen und zu einem kleinen, lustigen Online-Tutorial zusammengebastelt. Das Ergebnis wird in wenigen Wochen bei KNIFFELIX zu finden sein.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich war die Praktikumszeit zu sch\u00f6n, um nach so kurzer Zeit zu enden. Aber das macht in diesem Fall gar nichts, denn unser Profilunterricht erm\u00f6glicht uns, an weiteren Beitr\u00e4gen f\u00fcr KNIFFELIX zu arbeiten.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"font-size: 18pt\"><strong>Zwei Oberstufenprofile auf der Suche nach der Zeit in der Kunst<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die vertrauten Wege der Naturwissenschaft haben in der Projektwoche wir Physiker und Biologen des 1. Semesters verlassen. Verschlagen hat es unsere Profile in die Hamburger Kunsthalle, wo wir uns auf die Suche nach der Zeit machten. Wie ist es K\u00fcnstlern gelungen, dieses schwierige Ph\u00e4nomen sichtbar zu machen? In der Auseinandersetzung mit alter und neuer Kunst erhofften wir uns eine Antwort auf diese Frage.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13.jpg\" data-rel=\"lightbox\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1433 size-medium\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13-300x225.jpg\" alt=\"2016_11_01_kunsthalle_11-13\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13-300x225.jpg 300w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13-768x576.jpg 768w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Zum Gl\u00fcck hatten wir dabei Unterst\u00fctzung! Zwei Fachleute f\u00fcr Kunstgeschichte f\u00fchrten uns in Gruppen durch die alte Kunsthalle und die Galerie der Gegenwart. Eindrucksvoll war f\u00fcr uns zun\u00e4chst der gro\u00dfe Kontrast zwischen fr\u00fcheren und heutigen Verst\u00e4ndnissen davon, was Kunst eigentlich ausmacht. Bei bekannten Gem\u00e4lden wie dem \u201eWanderer \u00fcber dem Nebelmeer\u201c von Caspar David Friedrich oder Munchs \u201eM\u00e4dchen auf der Br\u00fccke\u201c bestand wohl niemals Zweifel, dass es sich hierbei um gro\u00dfe Kunstwerke handelt. Ein Stockwerk h\u00f6her standen wir dann jedoch etwas ratlos vor einem Stapel wei\u00dfen Papiers, von dem sich jeder Besucher &#8211; so die Aufforderung &#8211; ein Blatt mitnehmen m\u00f6ge. Der K\u00fcnstler erschafft Kunst zum Mitnehmen, bis die Zeit sie eines Tages vollst\u00e4ndig aufgel\u00f6st hat. Zuf\u00e4llig trafen wir auf unserem Rundgang einen K\u00fcnstler, der gerade dabei war, eine gr\u00f6\u00dfere Installation umzubauen. Kunst, so zeigte sich einmal mehr, ist nichts Endg\u00fcltiges. Kunst, das verstanden wir im Gespr\u00e4ch, bedeutet Ver\u00e4nderung. Vielleicht sollte die Frage also niemals lauten, <em>was<\/em> Kunst ist, sondern vielmehr: <em>wann<\/em> es sich bei etwas um ein Kunstwerk handelt&#8230; Weniger mit Antworten, daf\u00fcr aber mit einer Vielzahl neuer Fragen und Anregungen l\u00e4sst uns dieser Besuch in der Kunsthalle zur\u00fcck.<\/p>\n<p><em>Judith Zerbst (Sch\u00fclerin, 1. Semester)<\/em><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"font-size: 18pt\"><strong>GSH-Sch\u00fcler erfreuen in der Universit\u00e4tsgesellschaft Hamburg!<\/strong><\/span><\/p>\n<p><em>Am 07. September bekam die Universit\u00e4tsgesellschaft Hamburg ungew\u00f6hnlichen Besuch von unserem Sek II Profil \u00d6kosystemforschung zu einem Vortrag des Physikers und Klima\u00f6konomen Prof. Hermann Held, Thema: \u201eIst das Klimaproblem l\u00f6sbar? Die Vermeidung des Klimawandels\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.uni-gesellschaft-hh.de\/\">Universit\u00e4tsgesellschaft Hamburg<\/a> ist ein traditionsreicher Verein, der als Bindeglied zwischen Universit\u00e4t und \u00d6ffentlichkeit den Dialog und das Zusammenwirken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in Hamburg f\u00f6rdert. Mehrfach im Jahr werden die Vereinsmitglieder und ein interessiertes, \u00fcberwiegend akademisches Publikum zu Vortr\u00e4gen renommierter Referenten eingeladen.<\/p>\n<p>Das Vortragsthema zu strategischen L\u00f6sungen des Klimaproblems passte bestens f\u00fcr unsere curriculare Arbeit im Profil, in Vorbereitung einer Klimakonferenzsimulation mit Studenten, die von Prof. Held betreut werden. Aber wie w\u00fcrde die Gesch\u00e4ftsleitung der Universit\u00e4tsgesellschaft reagieren, wenn eine Schulklasse um Teilnahme am abendlichen Vortrag bittet? Eine vorsichtige Anfrage erzeugte erwartungsgem\u00e4\u00df \u00dcberraschung \u2013 und eine unserem besonderen Anliegen entgegenkommende, herzliche Einladung!<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich einige von uns unmittelbar aus dem Sportunterricht nach der 10. Stunde noch leicht verschwitzt zur U-Bahn aufmachen mussten, hatten andere noch Zeit, sich dem Anlass entsprechend neu zu kleiden. Entsprechend lustig unterschiedlich zusammengesetzt wirkte unsere Gruppe als sie p\u00fcnktlich zum Vortragsbeginn im Uni-Hauptgeb\u00e4ude an der Edmund-Siemers-Allee eintraf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_10_universit\u00e4tsgesellschaft.jpg\" data-rel=\"lightbox\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1434 alignleft\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_10_universit\u00e4tsgesellschaft.jpg\" alt=\"2016_11_10_universitaetsgesellschaft\" width=\"400\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_10_universit\u00e4tsgesellschaft.jpg 1200w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_10_universit\u00e4tsgesellschaft-300x169.jpg 300w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_10_universit\u00e4tsgesellschaft-768x432.jpg 768w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_10_universit\u00e4tsgesellschaft-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Frau Weber-Braun, die Vorstandsvorsitzende der Universit\u00e4tsgesellschaft, bezog sogar das Unterrichtsanliegen des Profils \u00d6kosystemforschung zur Erkl\u00e4rung unserer Anwesenheit in ihre Anmoderation mit ein, neugierige und wohlwollende Blicke der vielen anderen G\u00e4ste nach sich ziehend.<br \/>\nWir erlebten im Folgenden einen ungemein informativen Vortrag von <a href=\"https:\/\/www.clisap.de\/de\/clisap\/people\/hermann_held\/\">Prof. Held<\/a>, der detailreich ein Szenario zum Erreichen des sog. 2\u00b0C-Ziels der Weltklimakonferenz entwickelte, mit einer \u00fcberraschend geringen \u00f6konomischen Last f\u00fcr unsere Zivilgesellschaft.<\/p>\n<p>Im Anschluss nutzten wir bei einem freundlich gereichten Snack die M\u00f6glichkeit zu Gespr\u00e4chen mit Prof. Held und anderen G\u00e4sten. Prof. Held stellte uns sogar sein Vortragsmaterial f\u00fcr unseren Unterricht zur Verf\u00fcgung und auch aus Gespr\u00e4chen mit anderen Dozenten entstanden Unterst\u00fctzungsangebote f\u00fcr unseren Unterricht. Das war Networking pur! Und von Seiten des Vorstands der Universit\u00e4tsgesellschaft erhielten wir das Angebot, gerne wieder G\u00e4ste sein zu d\u00fcrfen! Herzlichen Dank f\u00fcr diesen erlebnis- und bildungsreichen Abend!<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"font-size: 18pt\"><strong>Ist doch alles Boden, oder?!<\/strong><\/span><\/p>\n<p><em>Das GSH Sek II-Profil \u00d6kosystemforschung zu Gast bei Dr. Sarah Wiesner und dem Hamburg Urban Soil Climate Observatory <a href=\"https:\/\/www.clisap.de\/de\/forschung\/b:-auspraegungen-und-auswirkungen-des-klimas\/b5:-urbane-systeme-versuchsgebiet-hamburg\/husco-hamburg-urban-soil-climate-observatory\/\">HUSCO<\/a> der Universit\u00e4t Hamburg.<\/em><\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Schuljahresauftakt! Bereits unsere ersten gemeinsamen Unterrichtsstunden am 06. September f\u00fchrten uns direkt hinein in das Forschungsprojekt HUSCO der Universit\u00e4t Hamburg. Die Bodenkundlerin und Klimawissenschaftlerin Dr. Sarah Wiesner bearbeitete HUSCO bis zum Projektende 2016 wissenschaftlich und vermittelte uns nun spannende Einblicke in die funktionalen Kopplungen zwischen Stadtb\u00f6den und dem Mikroklima der Hamburger City. 17 Bodenmessstationen, verteilt \u00fcber das Hamburger Stadtgebiet, lieferten mit Bodenmesssensoren bis in 1,6 m Bodentiefe sechs Jahre lang Daten zu klimarelevanten Parametern wie z.B. Temperaturen und Bodenfeuchtigkeit.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-4 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 25%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-4' class='gallery galleryid-852 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_01.jpg' title=\"Aufbau von Messstationen\" data-rl_title=\"Aufbau von Messstationen\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_01-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-4-1397\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_01-150x150.jpg 150w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_01-160x160.jpg 160w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_01-320x320.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-4-1397'>\n\t\t\t\tAufbau von Messstationen\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_02.jpg' title=\"Datenanalysen mit Excel\" data-rl_title=\"Datenanalysen mit Excel\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_02-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-4-1398\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_02-150x150.jpg 150w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_02-160x160.jpg 160w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_02-320x320.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-4-1398'>\n\t\t\t\tDatenanalysen mit Excel\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_03.jpg' title=\"Nicht einfach nur Boden!\" data-rl_title=\"Nicht einfach nur Boden!\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_03-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-4-1395\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_03-150x150.jpg 150w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_03-160x160.jpg 160w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_03-320x320.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-4-1395'>\n\t\t\t\tNicht einfach nur Boden!\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_04.jpg' title=\"Testen der Wasserspeicherkapazit\u00e4t unterschiedlicher B\u00f6den\" data-rl_title=\"Testen der Wasserspeicherkapazit\u00e4t unterschiedlicher B\u00f6den\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_04-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-4-1396\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_04-150x150.jpg 150w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_04-160x160.jpg 160w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_10_13_11-13_alles_boden_04-320x320.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-4-1396'>\n\t\t\t\tTesten der Wasserspeicherkapazit\u00e4t unterschiedlicher B\u00f6den\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Anhand ausgew\u00e4hlter Bodenproben konnten wir zun\u00e4chst in kleinen Experimenten physikalische Eigenschaften unterschiedlicher Bodenbeschaffenheiten testen. Danach analysierten wir Datens\u00e4tze aus den Messstationen mit Excel, um R\u00fcckschl\u00fcsse auf den Einfluss extremer Witterungsperioden ziehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Daten zeigten z.B. den Verlauf des Eindringens von Wasser in den Boden nach Starkregenereignissen oder das Austrocknen von B\u00f6den w\u00e4hrend D\u00fcrreperioden. Da die Bodenmessstationen verschiedene Bodenprofile mit deutlich unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften aufwiesen, konnten wir den Einfluss des Bodenaufbaus auf Ver\u00e4nderungen im Wasserhaushalt deutlich erkennen und unsere Ergebnisse sogar bestimmten Messstationen zuordnen!<\/p>\n<p>B\u00f6den mit einer guten Wasserspeicherkapazit\u00e4t f\u00f6rdern Dank ihrer Verdunstungsleistung die Abk\u00fchlung bodennaher Luftschichten und sorgen so f\u00fcr k\u00fchlere N\u00e4chte in einer durch den Klimawandel zunehmend aufheizenden City. Solche B\u00f6den zeigen au\u00dferdem deutlich, dass sie aus ihren oberen 40 cm die anstehende Vegetation verl\u00e4sslich mit Wasser versorgen k\u00f6nnen. Das Aufbrechen von Bodenstrukturen durch Bauma\u00dfnahmen, Grundwasserabsenkungen und Bodenversiegelung hingegen versch\u00e4rfen den W\u00e4rmestress f\u00fcr die Stadtbev\u00f6lkerung und verschlechtern die Lebensbedingungen f\u00fcr das ebenfalls k\u00fchlende Stadtgr\u00fcn, insbesondere w\u00e4hrend l\u00e4ngerer Hitzeperioden.<\/p>\n<p>Durch die Forschungsergebnisse aus HUSCO lassen sich genauere Anforderungen f\u00fcr den Umgang mit Stadtb\u00f6den f\u00fcr eine klimaangepasste Stadtentwicklung ableiten. Und weil dies nicht nur Hamburg interessiert, kommen Erkenntnisse aus HUSCO nun dem bundesweit startenden Forschungsprojekt <a href=\"http:\/\/uc2-3do.org\/index.php?page=sub_10&amp;lan=de\">3DO<\/a> zugute.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur Raumsonde Rosetta sendet HUSCO auch nach Projektende weiter Daten aus einigen Bodenmessstationen &#8211; wer neugierig ist, kann sich aktuelle Daten <a href=\"https:\/\/www.clisap.de\/de\/forschung\/b:-auspraegungen-und-auswirkungen-des-klimas\/b5:-urbane-systeme-versuchsgebiet-hamburg\/husco-hamburg-urban-soil-climate-observatory\/aktuelle-messdaten\/\">hier<\/a> angucken.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"font-size: 18pt\"><strong>Eine choreografische Collage<\/strong><\/span><\/p>\n<p>\u201eK\u00e4mpfst du noch oder schwitzt du schon?<\/p>\n<p>Diese Frage ist bei gef\u00fchlten 40 Grad in der Aula der Bunatwiete schnell beantwortet. Dort pr\u00e4sentierte am, Di, 7.7.2015, der Profilkurs S2 \u201eDer entfesselte Mensch als Herrscher der Welt?\u201c gleich dreimal vor 11. und 12. Klassen die gleichnamige choreografische Collage zum Thema \u201eKlimawandel\u201c. Schon gleich zu Beginn wird das Publikum mit einer der Ursachen des Klimawandels konfrontiert: Plastikm\u00fcll (Die Herstellung von Plastik kostet gro\u00dfe Mengen von Energie, wodurch wiederum der CO2 \u2013Aussto\u00df steigt, was zur Klimaerw\u00e4rmung beitr\u00e4gt. Zudem sind die Mengen von Plastikm\u00fcll z.B. in den Ozeanen ein globales Umweltproblem.) Die Zuschauer m\u00fcssen sich zun\u00e4chst durch Gruppen von Spielern schl\u00e4ngeln, die demonstrieren, wie unbek\u00fcmmert und sorglos bei uns mit Verpackungen, Chipst\u00fcten, Einwegflaschen usw. umgegangen wird. Fortgesetzt wird dieses Thema in einer Choreografie, in der die Sch\u00fclerinnen die Sicherheitsanweisungen im Flugzeug demonstrieren, diese jedoch mit Informationen \u00fcber CO2-Aussto\u00df und Mengen an Verpackungsm\u00fcll kritisch erg\u00e4nzen: \u201eAuf unserer Strecke sto\u00dfen wir 93.600 kg CO2 in die Atmosph\u00e4re aus, das bedeutet 408 kg pro Person!\u201c<\/p>\n<p>Die Sch\u00fclerinnen fragen sich vor allem, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die armen L\u00e4nder der 3. Welt wie Tschad und Mali hat und stellen ihre Ergebnisse u.a. in einer durch den Klimawandel verursachten Flutwelle dar, die sie mit Nachrichtentexte und Berichten von Betroffenen untermauern: \u201e16. M\u00e4rz 2015: Zyklon \u201ePam\u201c verw\u00fcstet den Inselstaat Vanuata. Der Pr\u00e4sident macht den Klimawandel daf\u00fcr verantwortlich.\u201c<\/p>\n<p>In der Schluss-Choreografie tragen einige Spielerinnen Kerzen, andere Weltkugeln in ihrer Hand und stellen so die Frage: M\u00fcssen wir, wenn es so weitergeht, die Erde beerdigen oder hat es jeder in seiner Hand, ist jeder f\u00fcr die Erde selbst verantwortlich?<\/p>\n<p>Eine Besonderheit des St\u00fcckes ist, dass die Aula in der Bunatwiete \u201everkehrt herum\u201c genutzt wird, das Publikum sitzt auf der B\u00fchne, w\u00e4hrend die 23 Sch\u00fclerinnen den Zuschauerraum bespielen. Beeindruckend ist dabei die Pr\u00e4senz und Konzentration der Spielerinnen, die mit ihren Choreografien unterhaltsame und auch ber\u00fchrende Bilder schaffen. Das B\u00fchnenbild besteht aus aufblasbaren Weltkugeln, die im Hintergrund vor einem schwarzen Vorhang h\u00e4ngen und daran erinnern, dass es um das Schicksal der Erde geht.<\/p>\n\n<p>Weiter Informationen zur Entstehung des St\u00fccks finden sich im Programmheft (<a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/07\/Programmheft-Hiba-Theater.pdf\">Programmheft Hiba Theater<\/a>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gelebte Partnerschaft mit der TUHH! von Lina Callsen; Oberstufenprofil \u00d6kosystemforschung Am 04.10.2023 nutzten wir Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unseres Oberstufenprofils \u00d6kosystemforschung ein gro\u00dfartiges Angebot der Technischen Universit\u00e4t Hamburg, um uns mit Forschungsthemen und Studienangeboten der Biokatalyse und Verfahrenstechnik im Zeichen des Klimawandels auseinanderzusetzen. Die Einladung fand im Rahmen der Hamburger Bildungswoche Wetter.Wasser.Waterkant statt. Prof. Stefan Heinrich,&hellip; <br \/> <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/?page_id=852\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":275,"featured_media":0,"parent":37,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-852","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/275"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=852"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/852\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10061,"href":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/852\/revisions\/10061"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/37"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}