{"id":1134,"date":"2016-02-08T19:22:31","date_gmt":"2016-02-08T18:22:31","guid":{"rendered":"http:\/\/goethe-schule-harburg.schulhomepages.hamburg.de\/?p=1134"},"modified":"2016-04-28T20:48:32","modified_gmt":"2016-04-28T18:48:32","slug":"flucht-nach-vorn-die-zeitung-zur-projektwoche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/?p=1134","title":{"rendered":"Flucht nach vorn &#8211; Die Zeitung zur Projektwoche der GSH"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1140\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-00.jpg\" alt=\"2016-02-05 - projektzeitung - 00\" width=\"800\" height=\"396\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-00.jpg 800w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-00-300x149.jpg 300w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-00-768x380.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>ESC &#8211; FLUCHT NACH VORN<br \/>\nvon Juljana Puppe und Leonie Blecken<\/h2>\n<p>Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Goethe &#8211; Schule &#8211; Harburg besch\u00e4ftigen sich mit dem Thema Flucht. Von Flucht in Tr\u00e4ume bis zu Fl\u00fcchtlingen des Krieges, nahezu alles ist dabei. Aber wie kommen wir \u00fcberhaupt auf dieses Thema und was ist das Ziel?<\/p>\n<p><strong>Die Projektidee<\/strong><\/p>\n<p>Das Thema \u201eFLUCHT\u201c ist momentan in aller Munde. Fragen, die sich viele Sch\u00fcler und Erwachsene auch an unserer Stadtteilschule stellen, sind zum Beispiel:<br \/>\n\u2022 Welche Hindernisse werden Fl\u00fcchtenden entgegengestellt?<br \/>\n\u2022 Hat Hamburg zu viele Fl\u00fcchtlinge?<br \/>\n\u2022 Wie k\u00f6nnen die Politiker bzw. die Menschen diese Probleme l\u00f6sen?<br \/>\n\u2022 Wie gehen die Medien mit den Fl\u00fcchtlingen um?<br \/>\n\u2022 Und wie reagieren wir auf die Fl\u00fcchtlinge?<br \/>\nDie Ziele dieser Projektwoche sind unter anderem, den Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen die Flucht an sich ins Bewusstsein zu holen und sie in Form von Medien, z.B. Fotoserien oder Videos, zu pr\u00e4sentieren und zu versuchen, genau diese Fragen zu beantworten.<\/p>\n<p>Da eine Welt ohne Medien momentan nicht vorstellbar ist, wird in der Projektwoche versucht, eine Gegenbewegung zur medialen Flucht anzubieten. Die Projekte der einzelnen Klassen sind sehr vielseitig. In den meisten Klassen wird k\u00fcnstlerisch gearbeitet, w\u00e4hrend wiederum in anderen Theaterst\u00fccke vorbereitet werden. Die 6. Klassen arbeiten an verschiedenen St\u00fccken, gleichzeitig setzen sich die 8. Klassen sehr f\u00fcr die Kunst ein. In den 5. , 7. und 10. Klassen variieren die Projekte zwischen Kunst, Theater, Musik und anderem. Die Klassen arbeiten flei\u00dfig und am Ende werden garantiert viele interessante Ergebnisse herauskommen.<\/p>\n<p><strong>Die Arbeit an einer Projektzeitung<\/strong><\/p>\n<p>Wir, die Klasse 10fl, haben an dieser Zeitung hart und unter Zeitdruck gearbeitet. Wir bildeten Rechercheteams und eine Redaktionsleitung. Zun\u00e4chst haben wir uns \u2013 wie viele von euch auch \u2013 Gedanken zum Projektthema \u201eFlucht nach vorn\u201c gemacht. Flucht \u2013 das ist ja aktuell, aber was soll Flucht nach vorn nun hei\u00dfen. (s.Foto 1) Danach haben wir uns einen \u00dcberblick \u00fcber die vielen an unserer Schule geplanten Projektt verschafft und den Dienstag der Recherche in den Klassen 5-10 gewidmet. In Zweier- bis Vierergruppen haben wir eine Menge Klassen besucht und euch interessiert zugeh\u00f6rt. (s.Foto 2) Dann ging es ans Schreiben und \u00dcberarbeiten der Artikel, ans Bearbeiten der Bilder und ans Gestalten der Zeitung. (s. Foto 3 und 4) Schlie\u00dflich hat unsere Redaktionsleitung daf\u00fcr gesorgt, dass diese Zeitung nun anschaulich und informativ vor euch Lesern liegt. Bl\u00e4ttert doch mal durch!<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens \u2013 wusstet ihr schon\u2026<\/strong><\/p>\n<p>dass Goethe t\u00fcrkische Vorfahren hatte? Richtig geh\u00f6rt! Laut dem Kirchenhistoriker Dekan Werner-Ulrich Deetjen, was f\u00fcr ein langer Name, wurde Sadok Selim \u2013 Goethes Gro\u00dfvater \u2013 am Ende des 13. Jahrhunderts bei K\u00e4mpfen mit Kreuzrittern im Heiligen Land von dem Deutschritterorden gefangen genommen und nach Brackenheim in Baden-W\u00fcrttemberg gebracht. Er passte sich dort schnell an, wurde getauft und heiratete Rebekka Dobler.<br \/>\nGoethe hat nichts unmittelbar mit dem Thema ,,Flucht nach vorn\u201c zu tun, jedoch ist es ein interessanter Fakt \u00fcber ihn, da wir schlie\u00dflich die Goethe-Schule-Harburg sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>DIE FANTASTISCHE WELT DER 5A<br \/>\nvon Zilan Bogatekin und Neslihan Ates<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"top wp-image-1167 size-full alignleft\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0201_klein.jpg\" alt=\"2016-02-05 - projektzeitung - 0201_klein\" width=\"400\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0201_klein.jpg 400w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0201_klein-300x204.jpg 300w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0201_klein-160x110.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/>Lehrer\/innen und Sch\u00fcler\/innen befassen sich eine Woche mit dem Thema Flucht mittels Fantasie.<br \/>\nDie Klasse begab sich am Mittwoch, den 03.02.16, dem Tag unserer Recherche, in Gedanken an einen Ort der Entspannung. Sie gingen tief in sich und malen einfach aus der Hand heraus das Bild ihrer Traumwelt. Alle malten ein Bild, es war eine ganz entspannte Stimmung. Die Sch\u00fcler\/innen arbeiteten sehr konzentriert. Sie fl\u00fcchten einfach aus der realen Welt in ihre ganz pers\u00f6nliche Traumwelt.<br \/>\nBei unserem Besuch befragten wir die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen auch, wie sie zu dem Thema Flucht und Fl\u00fcchtlinge stehen und wie sie den Menschen, die fl\u00fcchten oder in Fl\u00fcchtlingslagern leben, besser gehen k\u00f6nnte.<br \/>\nSie w\u00fcrden den Menschen gerne Liebe schenken. Au\u00dferdem w\u00fcrden sie gerne mit Menschen dort spielen und auch reden. Wenn sie in so einer Situation w\u00e4ren, w\u00fcrden sie sich w\u00fcnschen, dass man sie akzeptiert, wie sie sind. Die Sch\u00fcler\/innen gehen sehr erwachsen mit der Situation der Fl\u00fcchtlinge um. Man merkt, dass es die Sch\u00fcler\/innen trifft, wenn man \u00fcber so ein Thema spricht. So und jetzt nochmal zum Projekt der Klasse.<br \/>\nDas Ziel der Klasse war es zu erfahren und zu zeigen, dass sie, wenn sie in so einer Situation w\u00e4ren, in ihre eigene Traumwelt fl\u00fcchten k\u00f6nnten. Man hat in der Klasse viele Meinungen anh\u00f6ren d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>\u201eFLUCHT IN FARBEN\u201c?<br \/>\nvon Burhan Sultani und Melissa Gatermann<\/h2>\n<p>Die Klasse 10sn von Frau Kramer und Widlewski-Paul m\u00f6chte in der Projektwoche das Thema \u201eFlucht nach vorn\u201c in Farben darstellen.<br \/>\nKann man mit Farben die Flucht darstellen? Als Erstes denkt man sich, das ist kaum m\u00f6glich. Och eine unserer zehnten Klassen, die 10sn, visualisierte dieses Projekt. Nun fragt man sich wie?<br \/>\nSie arbeiteten mit Holzplatten, die wei\u00df bestrichen wurden und verzierten sie mit verschiedenen Mustern, die unterschiedliche Themen schildern. Es gab insgesamt vier Gruppen. Eine der Gruppen hat das Thema Flucht vor der Zukunft genauer unter die Lupe genommen. Die Nachricht, die die Gruppe uns damit \u00fcbermitteln m\u00f6chte, ist, dass man aus seinem Leben etwas Sinnvolles machen sollte und sich bei L\u00fccken Br\u00fccken bauen sollte. Dies wurde mit einem \u201eTag\u201c dargestellt. Wie man anhand des Bildes sieht, sind verschiedene T\u00fcren dargestellt, die unterschiedliche Farben haben. Ziel ist, dass man sich stets vornimmt, immer den geraden Weg zu gehen und sich nicht ablenken lassen soll, sonst baut man sich unwichtige Etappen im Leben.<br \/>\nEine andere Gruppe befasste sich mit dem Thema Flucht vor der Zeit. Was sie damit \u00fcbermitteln m\u00f6chten, ist, dass man nicht vor der Zukunft fl\u00fcchten sollte, sondern die Zeit sinnvoll nutzen sollte.<br \/>\nDas Zitat der Gruppe ist: Lebe und denke nicht am Morgen. Damit m\u00f6chte die Sch\u00fclerInnen sagen, dass es nicht wichtig ist, was morgen passiert. Man sollte sein Leben genie\u00dfen, da es jeden Moment ein Ende haben kann. Jeder Tag ist ein neuer Beginn f\u00fcr den Menschen. Also: CARPE DIEM &#8211; \u201ePfl\u00fccke den Tag!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>GESCHICHTOMAT \u2013 ZUR GESCHICHTE DER JUDEN IM STADTTEIL<br \/>\nvon Andr\u00e9 M. Weitzel<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"top alignleft wp-image-1174 size-full\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0301.jpg\" alt=\"2016-02-05 - projektzeitung - 0301\" width=\"450\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0301.jpg 450w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0301-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/>Die Klasse 8tp besch\u00e4ftigt sich im Rahmen der Projektwoche mit den j\u00fcdischen Spuren, die man in unserem Stadtteil finden kann.<br \/>\nW\u00e4hrend der Projektwoche informierten sich die Sch\u00fcler der 8tp \u00fcber die Geschichte der Juden. Unterst\u00fctzt wurden sie dabei von dem Team der Website \u201egeschichtomat.de\u201c , welches auf ihrer Seite Orte markiert, an denen wichtige j\u00fcdische Geb\u00e4ude, Personen oder Mahnmale stehen und Informationen zu aktuellen Geschehnissen bereit stellt. Zusammen sammelten die Sch\u00fcler Informationen \u00fcber die j\u00fcdische Geschichte in Harburg. Dazu unterteilten sie die Klasse in f\u00fcnf Gruppen, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte zugeordnet bekamen. Die Schwerpunkte waren J\u00fcdische Friedh\u00f6fe, J\u00fcdische Musik, Mahnmale gegen den Faschismus, Die Phoenixwerke und Alfred Gordon, der letzte Rabbiner Hamburgs. Die Sch\u00fcler besuchten verschiedene Orte und f\u00fchrten, um mehr Informationen zu bekommen, Interviews mit Experten, durch. Diese hielten sie auf Film fest, die sie selbst zusammen schnitten. Die Interviews werden auf der Website von \u201egeschichtomat\u201c sp\u00e4ter noch hochgeladen. Die Website arbeitet mit dem \u201eInstitut f\u00fcr die Geschichte der deutschen Juden\u201c zusammen und besteht aus einem zehnk\u00f6pfigen Team. Sie waren schon an mehreren Projektwochen an anderen Schulen beteiligt. Die Organisation wird allein \u00fcber Spenden finanziert. Falls ihr ihnen einen kleinen Betrag zukommen lassen wollt, k\u00f6nnt ihr das \u00fcber ihre Website \u201egeschichtomat.de\u201c machen. Am Mittwoch bekam die Klasse Besuch von einer Reporterin des Hamburger Abendblatts. Diese schreibt momentan einen Artikel zum Projekt. Wer also mehr \u00fcber die Projektwoche oder das Team der Geschichtomaten erfahren m\u00f6chte, kann ihre Webseite besuchen oder sich die n\u00e4chste Ausgabe des Hamburger Abendblatts kaufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>FLUCHT IN TRAUMWELTEN<br \/>\nvon Zilan und Nessi<\/h2>\n<p>Das St\u00fcck \u201eFlucht in meine Traumwelt\u201c ist das selbst geschriebene und selbst kreierte Theaterst\u00fcck der Klasse 5g. Lehrer\/innen und Sch\u00fcler\/innen arbeiteten eine Woche Hand in Hand, um ein sch\u00f6nes und interessantes St\u00fcck fertig zu stellen. Sie fingen am Anfang der Projektwoche an, W\u00f6rter im Zusammenhang mit dem Thema Flucht &amp; Fl\u00fcchtlinge zu sammeln und schrieben sie an die Tafel zu schreiben. Aus diesen W\u00f6rtern haben sie dann eigene Geschichten erfunden und sie der Klasse vorgestellt. Daran hatten die Sch\u00fcler\/innen der Klasse sehr viel Freude und konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Die Situation der Fl\u00fcchtlinge trifft sie jedoch sehr. Bei einer Umfrage haben die Sch\u00fcler\/innen stets gleich geantwortet. Sie denken, dass es den Fl\u00fcchtlingen schlecht geht. Die Lage der Menschen, die aus ihrem Heimatland fl\u00fcchten m\u00fcssen, finden sie gar nicht sch\u00f6n und k\u00f6nnen sich in deren Lage auch sehr gut hineinversetzen. Das Theaterst\u00fcck der Klasse ist sehr sch\u00f6n geworden, alle Beteiligten hatten viel Spa\u00df. Die Klasse 5g ist schon sehr weit und spricht und verh\u00e4lt sich schon so erwachsen. Sie waren bei der Umfrage sehr konzentriert und haben sch\u00f6ne und kluge Antworten geben. Die Klassengemeinschaft wurde durch dieses Theater noch mehr gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>FRAGEBOGEN ZUR FL\u00dcCHTLINGSKRISE<\/h2>\n<p>1. Aus welchem Land kamen 2015 die meisten Fl\u00fcchtlinge?<br \/>\na) Syrien F<br \/>\nb) Marokko L<br \/>\nc) Irak J<br \/>\nd) Somalia K<\/p>\n<p>2. Welches EU-Land hat 2015 die meisten Fl\u00fcchtlinge aufgenommen?<br \/>\na) Deutschland L<br \/>\nb) Italien U<br \/>\nc) \u00d6sterreich I<br \/>\nd) Schweden K<\/p>\n<p>3. Wie nennt man den bekannten Weg, den die Fl\u00fcchtlinge aus asiatischen Herkunftsl\u00e4ndern aufnehmen?<br \/>\na) Balkanroute A<br \/>\nb) Route 66 U<br \/>\nc) Jakobs-Weg O<br \/>\nd) Sizilienreise E<\/p>\n<p>4. Wie hei\u00dft eine fremdenfeindliche Organisation in Deutschland?<br \/>\na) IS R<br \/>\nb) FIFA H<br \/>\nc) Unicef D<br \/>\nd) Pegida E<\/p>\n<p>5. Was ist keine Terrororganisation?<br \/>\na) Buko-Haram Z<br \/>\nb) Al-Quaida G<br \/>\nc) WWF C<br \/>\nd) IS S<\/p>\n<p>6. Was bedeutet UNHCR ?<br \/>\na) UN-Hochkommissariat f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge (united nations high commission for refugees) H<br \/>\nb) UN-Hochsicherheitsrat f\u00fcr Fliehende (UN High Security for fleeing) K<\/p>\n<p>7. Wann wurde die UNHCR gegr\u00fcndet?<br \/>\na) 2016 J<br \/>\nb) 1950 T<br \/>\nc) 200 v.Chr. Y<br \/>\nd) 1850 T<\/p>\n<p>8. Was war 1956 in Ungarn?<br \/>\na) Volksaufstand L<br \/>\nb) Wirtschaftskrise M<br \/>\nc) Beendung des 2.Weltkriegs U<br \/>\nd) Deutsche wurden vertrieben N<\/p>\n<p>9. Wie viele Mitarbeiter hat die UNHCR heute?<br \/>\na) 34 D<br \/>\nb) 80000 A<br \/>\nc) 100000 A<br \/>\nd) 8000 I<\/p>\n<p>10. Wie nennt man Personen, die zur Flucht gezwungen werden, aber keine Staatsgrenze \u00fcberschreiten?<br \/>\na) Binnenvertriebene N<br \/>\nb) Au\u00dfenvertriebene L<br \/>\nc) Schnellvertriebene M<br \/>\nd) systematisch Abgeschobene G<\/p>\n<p>11. Wo kommen Fl\u00fcchtlinge als Erstes unter?<br \/>\na) Fl\u00fcchtlingsheime G<br \/>\nb) Wohnh\u00e4user G<br \/>\nc) Nirgendwo I<br \/>\nd) Wohnwagen F<\/p>\n<p>L\u00f6sungswort: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>ESCAPE &#8211; TIERE AUF DER FLUCHT<br \/>\nEin Bericht zum Kurzfilm der Klasse 6b von Berit Hesse und Valerie Krell<\/h2>\n<p>Meistens wird bei Fl\u00fcchtlingen nur an Menschen gedacht. Doch dass auch Tiere Fl\u00fcchtlinge sein k\u00f6nnen, zeigt der Kurzfilm der Klasse 6b.<br \/>\nEin gro\u00dfer Raum voller verschiedener Zeitschriften und bunter Papierschnipsel &#8211; so sah der Klassenraum der 6b aus, als wir sie am Dienstag, den 02. Februar 2016 besuchten. Es herrschte eine konzentrierte und motivierte Arbeitsstimmung bei den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. Alle waren flei\u00dfig bei der Sache. Man merkte ihnen deutlich an, dass es ihnen sehr viel Spa\u00df macht, das Thema \u201eFlucht\u201c auf eine kreative Art und Weise zu behandeln. Sie erz\u00e4hlten uns, dass sie es wichtig finden, dass alle \u00fcber das Thema \u201eFlucht\u201c informiert werden, da es eine sehr gro\u00dfe Pr\u00e4senz in den Medien hat. Zum Inhalt des Filmes erz\u00e4hlten sie uns, dass die Tiere in ihrem Film fl\u00fcchten wollen. Die aufwendig selbstgebastelten Collagen sollen als Hintergrundbilder dienen. F\u00fcr die Tiere wollen sie noch Masken basteln. Wir sind gespannt, wie das Endprodukt aussehen wird und freuen uns auf den Film.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>ESCAPE YOUR FACE<br \/>\n\u201eFl\u00fcchte\u201c aus deinem Gesicht von Zilan Bogatekin und Neslihan Ates<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1175\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0501_klein.jpg\" alt=\"2016-02-05 - projektzeitung - 0501_klein\" width=\"700\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0501_klein.jpg 700w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0501_klein-300x162.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p>Wenn man \u00fcber die mit Masken geschm\u00fcckten Gesichter der Klasse 5c blickt, l\u00e4uft einem glatt ein Schauer \u00fcber den R\u00fccken. Grrrrr\u2026\u2026!!!!!!!<br \/>\nVon links blicken die M\u00e4dchen uns mit ihren zotteligen Haaren an. Sie sehen aus wie Monster, die ihre Haare \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum nicht gek\u00e4mmt haben. In der Mitte erschreckt uns eine Maske in einem grellroten Ton. Hinten steht ein Furcht einfl\u00f6\u00dfender Dinosaurier, k\u00fcnstlerisch hellblau verziert. Am Boden ganz unten rechts sitzt ein s\u00fc\u00dfer Pinguin oder Schneemann &#8211; ist ja auch egal &#8211; auf jeden Fall wirkt er ziemlich s\u00fc\u00fc\u00fc\u00fc\u00fc\u00df. Allgemein ist zu sagen, dass der 5c die Masken gut gelungen sind. Sie k\u00f6nnten sich in einer Gefahr, oder wenn sie traurig sind, hinter ihren Masken verstecken und so in eine andere Welt fl\u00fcchten.<br \/>\nWir befragten die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen in Zweiergruppen, wie sie zu dem Thema Flucht &amp; Fl\u00fcchtlinge stehen. Man hat den Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen angesehen, dass es ihnen nicht egal ist, wie die Situation der Fl\u00fcchtlinge ist.<br \/>\nEssen, Kleidung, Spielzeug f\u00fcr die kleineren Kinder und Geld w\u00fcrden sie sehr gerne spenden, sodass es den Menschen besser geht.<br \/>\nWir haben in der Klasse eine sch\u00f6ne Atmosph\u00e4re erlebt. Die Kinder aus der Klasse hatten viel Spa\u00df daran, an den Masken zu arbeiten und sie anzumalen. Die Endergebnisse der Masken waren sehr sch\u00f6n, wie auch auf dem Bild oben zu erkennen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>CHOREOGRAPHIE DER FLUCHT<br \/>\nvon Rafailia, Yasemine, Jan, Max<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"top alignleft wp-image-1176 size-full\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0502_klein.jpg\" alt=\"2016-02-05 - projektzeitung - 0502_klein\" width=\"450\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0502_klein.jpg 450w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0502_klein-300x215.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/>Wie alle Klassen an der Schule startete auch die 7md von Frau R\u00f6ttgers mit dem Profil Modedesign in die Planung ihres Projekts. Sie planen, eine Tanzchoreographie \u00fcber das Fl\u00fcchten vor einer Person zu erstellen.<br \/>\nAls wir die Klasse am Dienstag besuchten, waren sie schon flei\u00dfig am Proben. Die Proben liefen so ab, dass die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen in kleinen Gruppen ihre St\u00fccke probten und sich untereinander absprachen, was man noch optimieren k\u00f6nnte. Als wir dort waren, hat die Klasse gerade versucht, die Flucht vor einem Verfolger t\u00e4nzerisch darzustellen.<br \/>\nZiel der Klasse ist es, dass den Personen, die sich die Tanzauff\u00fchrung anschauen, bewusst wird, wie schwer so eine Flucht eigentlich ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>UNSERE \u201ePICASSOS\u201c<br \/>\nvon Adrian &amp; Margarita<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"top alignright wp-image-1178 size-full\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0601_klein.jpg\" alt=\"2016-02-05 - projektzeitung - 0601_klein\" width=\"197\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0601_klein.jpg 197w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0601_klein-169x300.jpg 169w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/>Die 10kw zeigt ihre Kreativit\u00e4t, indem sie das Thema \u201eFlucht\u201c auf k\u00fcnstlerische Weise darzustellen versucht. Aus zerrissenen Plakat-Pappst\u00fcckchen wurden verr\u00fcckte Malereien gestaltet, die die Fantasien der Sch\u00fcler wiedergeben sollen.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler\/innen haben eine ganz spezielle Vorstellung, wie sie das Thema &#8220;Flucht&#8220; interpretieren wollten. Wochen-, ja monatelang besch\u00e4ftigten sich die Sch\u00fcler\/innen auch im Gesellschafts- sowie im Kunstunterricht mit diesem Thema: das Fluchttier des Hasen wurde getuscht. U-Boote, die in Kriegszeiten Fl\u00fcchtlinge auf den Weg in ein fernes Land getrieben haben, wurden gestaltet. Auf einer Landkarte wurden Fluchtrouten k\u00fcnstlerisch aufgezeigt. Oft sollen diese Bilder doppelsinnig verstanden werden. Riskiert also einen zweiten Blick!<\/p>\n<p>Beim Beobachten der Sch\u00fcler\/innen hatte jeder eine andere Vorstellung, man sah h\u00f6chste Konzentration in den Sachen, die sie taten. Sie erz\u00e4hlten uns zu jedem von ihnen gezeichneten Bild eine kleine Geschichte \u2013 unfassbar, wie man mit etwas Fantasie ein Thema in all seinen Facetten spiegeln kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>WAS ERWARTET UNS IN DER ZUKUNFT?<br \/>\nEin Bericht zu dem Theaterst\u00fcck der Klasse 6e zum Thema \u201eFlucht in die Zukunft\u201c von Valerie und Berit<\/h2>\n<p>\u201eFlucht nach vorn\u201c &#8211; so hei\u00dft das Thema der Projektwoche. Die Klasse 6e hat es w\u00f6rtlich genommen und ein St\u00fcck entworfen, in dem es um die Zukunft und die Flucht dorthin geht. Leblose Zombies und hochmoderne Roboter d\u00fcrfen da nat\u00fcrlich nicht fehlen.<br \/>\nDie Klasse 6e war voll und ganz bei der Sache, als wir sie am 2. Februar besuchten. Die motivierten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler waren gerade dabei, in kleinen Gruppen Sketche vorzuf\u00fchren. Sie sollten lernen sich zu pr\u00e4sentieren und sich passend zur Szene zu verhalten. Zu dem Inhalt ihres Theaterst\u00fcckes wollten sie uns noch nicht so viel verraten, doch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erz\u00e4hlten uns, dass es um die Flucht in eine r\u00e4tselhafte Zukunft gehe.<br \/>\nSie finden das Thema gut, weil man es vielseitig behandeln und die eigene Meinung gut ausdr\u00fccken k\u00f6nne. Als wir sie fragten, was sie \u00fcber die Zukunft denken, sagten sie uns: \u201e Wir denken, dass man in der Zukunft kaum noch soziale Kontakte hat und alles \u00fcber Handys und andere technische Ger\u00e4te l\u00e4uft.\u201c<br \/>\nWir sind auf jeden Fall gespannt, wie das Theaterst\u00fcck am Ende umgesetzt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>FL\u00dcCHTIGE FOTOS &#8211; FOTOS EINES LEBENS AUF DER FLUCHT<br \/>\nvon Andr\u00e9 M. Weitzel<\/h2>\n<p>Die 8ups nimmt in der Projektwoche Fotos zum Thema \u201eFlucht nach vorn\u201c auf.<br \/>\nIn dem Projekt, welches die 8ups erstellte, ging es im Allgemeinen um das Fotografieren von Momenten, in denen das Thema \u201eFlucht nach vorn\u201c deutlich wird. Damit diese Bilder m\u00f6glichst gut werden, beauftragte die Tutorin Frau Fittkau einen professionellen Fotografen, Markus Scholz, der sogar f\u00fcr die dpa, d.h. die Deutsche Presseagentur, arbeitet. Dieser sollte der Klasse die Basics des Fotografierens beibringen. Deshalb verbrachte die Klasse den Montag und den Dienstag damit, die Basics durch Fotoauftr\u00e4ge zu erlernen. Dazu nahmen die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen verschiedene Motive auf &#8211; bspw. Pl\u00e4tze in der Schule wie Klassenzimmer, Toiletten oder den Sportplatz, aber auch einen Ladenbesitzer vor seinem Laden vor der Schule.<\/p>\n<p>In dieser \u00dcbungsphase wussten die Sch\u00fcler nicht, welches Thema sie in der Projektwoche behandeln werden, damit sie sich ganz auf die Technik des Fotografierens konzentrieren konnten. Das Ziel hingegen ist von an Anfang an bekannt gewesen. Aus den zusammengetragenen Bildern wollte die Klasse eine Diashow erstellen.<\/p>\n<p>Dazu suchten die Sch\u00fcler, nach Bekanntgabe des eigentlichen Themas \u201eFL\u00dcCHTIGE MOMENTE\u201c, \u00fcberall nach dem perfekten Motiv, welches am besten das Leben auf der Flucht darzustellen vermag. Diese Bilder werden zwar nicht ver\u00f6ffentlicht, allerdings sind einiger der Bilder dieser Diashow in dieser Zeitung vorhanden, damit ihr einen Eindruck gewinnen k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>DAS THEATERST\u00dcCK \u201eDER SKORPION\u201c &#8211; VON DER REISE EINES JUNGEN IN SEINE VERGANGENHEIT<br \/>\nvon Yeliz und Daiana<\/h2>\n<p>In der Klasse 8os von Herrn G\u00f6lz bereiten sich die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen momentan auf das Theaterst\u00fcck \u201eDer Skorpion\u201c vor. Das Theaterst\u00fcck findet am 24. M\u00e4rz 2016 im Kuppelsaal der Goethe-Schule-Harburg statt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"top alignleft wp-image-1179 size-full\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0703.jpg\" alt=\"2016-02-05 - projektzeitung - 0703\" width=\"450\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0703.jpg 450w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-0703-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/>Der \u201eSkorpion\u201c ist ein interessantes Theaterst\u00fcck, das sich die kreativen Sch\u00fcler der 8os zusammen ausgedacht haben. Momentan \u00fcben die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen sich in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen, um ihre Rolle authentisch spielen zu k\u00f6nnen. Sie \u00fcben die Mimik und die Betonung, die sie darstellen m\u00fcssen. Im ersten Skript versuchen Bet\u00fcl und Uria, (Sch\u00fclerinnen der 8os) in die Rollen des Engels und des Teufels zu schl\u00fcpfen und sich genau so zu verhalten wie die Charaktere. Die Aufgabe des Engels (Uria) war es mit einer sanften Stimme und Mitgef\u00fchl zu sprechen und dabei Liebe auszustrahlen. Die Aufgabe des Teufels (Bet\u00fcl) war es b\u00f6se und genervt zu gucken und K\u00e4lte und Hass zu \u00fcbermitteln.<br \/>\nObwohl wir eigentlich nur recherchieren wollten, passierte uns etwas Ungew\u00f6hnliches: Die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen fragten nach unserer Meinung und Hilfe, also haben wir ihnen geholfen, ihre K\u00f6rperhaltung und ihre Betonung zu verbessern, was dann nach langen \u00dcbungen funktionierte.<\/p>\n<p>Im Theaterst\u00fcck will die Klasse 8os den Leuten mitteilen, wie oberfl\u00e4chlich sich manche Menschen verhalten und nur auf die \u00c4u\u00dferlichkeiten achten. Herr G\u00f6lz, der \u201eRegisseur\u201c der Klasse, erl\u00e4uterte den Zusammenhang zum Projektwochenthema wie folgt: \u201eWir sind davon ausgegangen, dass man sich als Mensch ganz h\u00e4ufig hinter Fassaden versteckt.\u201c Auch im St\u00fcck gibt es eine Figur, die eine Fassade besitzt, d.h. \u201eunterschiedliche Wesensmerkmale an ihrem K\u00f6rper hat, wie z.B. zusammen gewachsene Augenbrauen oder lange Fingern\u00e4gel, viele Pickel im Gesicht und eine Zahnspange. Am Ende des St\u00fcckes verliert die Figur ganz langsam ihre Merkmale, kommt dadurch zu sich selber und verl\u00e4sst die Flucht und findet ihren ureigenen Wesenskern und die Liebe.\u201c<\/p>\n<p>Das allgemeine Thema der Projektwoche der Goethe-Schule-Harburg \u201eFlucht nach vorn\u201c interpretiert die Theaterklasse somit auf ihre ganz besondere Art und Weise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>FLUCHT MIT HINDERNISSEN<br \/>\nvon Zozan Baycuman<\/h2>\n<p>Sechstkl\u00e4ssler sprinten \u00fcber den Lehrerpult von Herrn Schmidt und Frau Hauchwitz<br \/>\nAm 02.02.16 besuchten wir die Klasse 6a, in der wir 45 Minuten lang ganz besondere Proben zu sehen bekamen. Die Sch\u00fcler\/innen sollten sich in 3er Gruppen aufteilen und sich vorstellen, sie w\u00e4ren in Gefahr. Sie sollten sich dazu \u00fcberlegen, wie sie diese Gefahrensituation theatralisch ausdr\u00fccken w\u00fcrden, n\u00e4mlich mit einem Gang \u00fcber die B\u00fchne. Viele der Sch\u00fcler haben dies auch erf\u00fcllt. Einige der Sch\u00fcler haben sich den Lehrerpult als Hindernis genommen. Ein kleiner Junge hat es vorgemacht und ist zuerst in Richtung Pult gesprintet. Der Theater-p\u00e4dagoge Julius Jensen, der auch als Regisseur t\u00e4tig ist, begleitet die Klasse 6a bis Freitag. Er hat den Sch\u00fclern viele Tipps gegeben, wie sie z.B. einige Szenen mit gro\u00dfen Bewegungen darstellen k\u00f6nnen, damit das Publikum aufmerksam darauf wird. Er hat uns erz\u00e4hlt, wie man ohne zu reden den Gesichtsausdruck zur Geltung bringen kann. Da dieses Theaterst\u00fcck also absichtlich wenige Dialoge enth\u00e4lt, lohnt es sich ganz besonders auf Mimik &amp; Gestik sowie auf die K\u00f6rperhaltung der jungen Darsteller zu achten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>NEWCOMER DER 10MU<br \/>\nEin Bericht von Adrian und Margarita<\/h2>\n<p>Das Thema \u201eFlucht\u201c besch\u00e4ftigt viele Schulklassen zurzeit, doch die 10mu geht einen etwas anderen Weg, indem sie versucht, ein professionelles Musikvideo mit einer Newcomerin zu drehen. Dabei entsteht viel Diskussions-stoff, aber es st\u00e4rkt den Teamgeist. Man merkt, dass der Weg zu einem guten Musikvideo sehr steinig sein kann.<br \/>\nAm Donnerstag, den 4.2.16 hatten die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der 10mu einen sehr langen, aber aufregenden Drehtag f\u00fcr ein Musikvideo der S\u00e4ngerin Emily Roberts. Initiiert wurde das Projekt von dem Musiklehrer Herr Hillebrecht, der auch den Kontakt zu Emily Roberts herstellte.<br \/>\nSie waren in verschiedene Gruppen aufgeteilt und hatten spezielle Aufgaben, wie die Musiktechnik zu steuern, die Beleuchtung richtig einzustellen oder im Regieteam den Ablauf der Einstellungen zum Dreh zu gestalten.<br \/>\nDie Klasse filmte mit professionellen Requisiten: mit einer professionellen Kamera&#8230;<br \/>\nAlles wurde selbst an verschiedenen Orten von Hamburg wie z.B. am Elbstrand gedreht. Au\u00dferdem wurde in einem Blackroom gearbeitet. Ein Blackroom ist ein schwarzer Raum, in den kein Licht eindringen darf, den man aber trotzdem beleuchten kann.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus musste die Klasse auch selbst schauspielern.<br \/>\nAm Ende des Musikvideodrehs will die Klasse ihr fertiges Produkt Emily Roberts zeigen, damit sie entscheidet, wie es weiter geht. Vielleicht wird das Video ver\u00f6ffentlicht \u2013 wir werden davon erfahren. Wir vom Zeitungsteam dr\u00fccken ihnen jedenfalls die Daumen, dass ihr hart erarbeitetes Projekt ein sehenswerter Erfolg wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>\u201eHAPPY END TROTZ ABSCHIEBUNG?\u201c<br \/>\nvon Melissa Gatermann &amp; Burhan Sultani<\/h2>\n<p>Die 10wt befasst sich mit dem Themen Abschiebung und Integrationspolitik. Letztendlich geht es immer um Einzelf\u00e4lle und Einzelschicksale \u2013 das zeigt die Theaterklasse mit ihren selbst geschriebenen Szenen.<br \/>\nWie f\u00fchlt es sich an, in einer Millionenmetropole allein und ohne jegliche Sprachkenntnisse in einem anderen Land zu sein, in dem eine andere Kultur verbreitet ist? Mohammed, 18 Jahre alt, geb\u00fcrtiger Deutscher mit t\u00fcrkischem Hintergrund wird abgeschoben. Grund daf\u00fcr ist, dass seine Eltern vor etwa 19 Jahren illegal eingereist waren, und Mohammed die ganzen Jahre belogen haben. Nun sitzt Mohammed am zehntgr\u00f6\u00dften Flughafen der Welt und ist verzweifelt dar\u00fcber, wie es f\u00fcr ihn weitergehen soll. Wenn man sich in Mohammeds Situation hineinversetzt, w\u00fcrden viele auch nicht weiter wissen, was sie in den Moment machen sollten. Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt, wie man sich in so einer Situation f\u00fchlt und sich schnellstm\u00f6glich einfinden solle in einem neuen Land, wo eine neue Kultur herrscht. Die Klasse 10wt hat ihre eigene Antwort auf diese Frage erarbeitet. Die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen besch\u00e4ftigten sich unter der Leitung von Frau Wiegandt-Stemmer und Frau Zander mit diesem Thema, indem sie ein Theaterst\u00fcck vorbereiteten und sich insgesamt 7 Szenen selber ausdachten. Die Arbeit basiert zum einem auf einem authentischen Fall, zum anderen auf der Inspiration der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen. Damit auch wirklich alles zu Stande kommt, assistierten sie sich gegenseitig. So wird auch die Klassengemeinschaft gef\u00f6rdert. Die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der 10wt \u00fcberpr\u00fcften ihre Ergebnisse und gaben sich gegenseitig Tipps und Tricks, um ein erfolgreiches Ergebnis zu erreichen. Ziel diese Theaterst\u00fcckes ist, anderen zu zeigen, wie es ist, als eine Person, die abgeschoben wird, zu leben. Alles wird aus der Sicht von Mohammed erz\u00e4hlt. Die Erfahrung, die wir aus dem Theaterst\u00fcck mitgenommen haben, ist, dass man jedem Menschen in Not helfen sollte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1181\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-1001_klein.jpg\" alt=\"2016-02-05 - projektzeitung - 1001_klein\" width=\"700\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-1001_klein.jpg 700w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-1001_klein-300x185.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p>Die Szenen basieren auf einem Artikel aus der Zeitschrift \u201eDer Spiegel\u201c.<br \/>\nAls Leseprobe stellen wir euch hier die letzte Szene des St\u00fcckes zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nSzene 7<br \/>\nMuhammed sitzt immer noch irgendwo in Istanbul und verliert langsam die Hoffnung auf ein gutes Leben in der T\u00fcrkei! Er starrt auf den Boden und lauscht dem Ticken seiner Uhr. W\u00e4hrenddessen fragt sich seine Schwester, die ja noch in Deutschland lebt, ob und wo er einen Schlafplatz gefunden hat. Nach seinem doch \u00fcberraschenden und pl\u00f6tzlichen Aufbruch hat sie nichts mehr von ihm geh\u00f6rt. Sie macht sich ein wenig Sorgen, dass er sich nicht gemeldet hat, da sie ein gutes Verh\u00e4ltnis zueinander haben. Seiner Schwester \u00fcberlegt unterdessen, wie sie herausfinden k\u00f6nnte, wo er steckt. Sie entschlie\u00dft sich zur Polizei zu gehen, um sich nach seinem Verbleib zu erkundigen.<br \/>\nSchwester: Entschuldigung, ich wei\u00df nicht, ob Sie mir helfen k\u00f6nnen. Ich kann meinen Bruder nicht finden und als er das letzte Mal bei mir war, hat er immer wieder gesagt, dass er wohl schon bald das Land verlassen m\u00fcsse, weil ihm die Abschiebung drohe.<br \/>\nPolizist: Ja, an sich schon, aber ich hole mal lieber meinen Chef.<br \/>\nSchwester: Warum m\u00fcssen Sie ihren Chef holen? Hei\u00dft das, dass mein Bruder schon abgeschoben wurde?<br \/>\nPolizist: Wissen Sie, ich bin erst seit kurzem in dieser Dienststelle und m\u00f6chte Ihnen jetzt keine Ausk\u00fcnfte geben, die hinterher nicht korrekt sind, deswegen hole ich, in diesem Fall, lieber meinem Vorgesetzten.<br \/>\nSchwester: Sie machen bestimmt nichts falsch.<br \/>\nPolizist: Moment mal, bitte. So kommen wir hier ja nicht weiter.<br \/>\nSchwester: Nein, alles gut. Ich warte hier.<br \/>\n(Polizist tippt weiter auf seinem Computer herum und steht dann auf und geht.)<br \/>\nLeiter der Dienststelle: Was war gleich noch mal Ihr Problem? Ihr Bruder ist erst seit kurzer Zeit verschwunden.<br \/>\nSchwester: Mein Bruder ist eventuell in die T\u00fcrkei abgeschoben worden und ich wollte nun wissen, ob das so ist oder auch nicht.<br \/>\nLeiter der Dienststelle: Dann br\u00e4uchte ich einmal den Namen Ihres Bruders und Ihren Ausweis.<br \/>\nSchwester: Mein Bruder hei\u00dft Mohammad Eke und hier ist mein Ausweis.<br \/>\nLeiter der Dienststelle: Ich habe da leider ein kleines Problem. Sie hei\u00dfen mit Nachnamen Schmidt und Ihr angeblicher Bruder Eke.<br \/>\nSchwester: Ja, das ist so. Ich habe geheiratet, einen anderen Namen angenommen und meinen Geburtsnamen abgelegt.<br \/>\nLeiter der Dienststelle: Sch\u00f6ne Geschichte, aber ohne einen klaren Beweis, dass Sie die Schwester von Mohammad Eke sind, kann ich nichts f\u00fcr Sie tun. Ich kann, ja nicht allen Leuten personenbezogene Daten geben. Da muss ich erst einmal Zugriff auf die Kartei des Einwohnermeldeamtes nehmen.<br \/>\nSchwester: Wie kann ich beweisen, dass ich die Schwester meines Bruders bin?<br \/>\nLeiter der Dienststelle: Sie m\u00fcssen nur kurz ein Foto von sich machen lassen, dann kann der Computer anhand von Gesichtsz\u00fcgen erkennen, ob Sie Geschwister sind oder nicht.<br \/>\nSchwester: Super k\u00f6nnten Sie dann bitte das Foto machen?<br \/>\nLeiter der Dienststelle: Ich mach solche Fotos nicht. Ein Kollege macht das Foto und der ist f\u00fcr die weitere Prozedur verantwortlich. Ich hole ihn gleich mal.<br \/>\nSchwester: Super. Ich werde mich so lange setzen.<br \/>\nPolizist 2: Bitte setzen Sie sich da hin und gucken Sie in die Kamera, bitte nicht l\u00e4cheln. So fertig. Bleiben Sie kurz sitzen. Ich sage Ihnen dann Bescheid.<br \/>\nSchwester: K\u00f6nnen Sie mir sagen, ob mein Bruder noch in Deutschland ist oder nicht?<br \/>\nPolizist 2: Ich werde mal schauen, was ich tun kann. Laut Computer sind Sie wirklich die Schwester Ihres Bruders und Ihr Bruder befindet sich nicht mehr in Deutschland. Er wurde abgeschoben.<br \/>\nSchwester: Abgeschoben? Was? Warum? Er lebte doch seit seiner Geburt in Deutschland.<br \/>\nPolizist 2: Ich kann leider nichts mehr f\u00fcr Sie tun. Das Einzige, was Ihrem Bruder helfen k\u00f6nnte, w\u00e4re eine Frau mit deutschem Pass zu heiraten.<br \/>\nSchwester: Das ist nun noch der einzige Weg? Eine Heirat mit Anfang 20? Krasse Fl\u00fcchtlingspolitik!<\/p>\n<p>Quelle: Abschiebung. Die Reise des jungen Herrn Eke. Autor: Jochen-Martin Gutsch.<br \/>\n\u201eDer Spiegel\u201c 49\/2009.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>THEATRALISCHE FL\u00dcCHTLINGSCOLLAGE<br \/>\nEin Theaterst\u00fcck der Klasse 8mu<\/h2>\n<p>Die Klasse 8mu von Frau Sommer hat in der Halle 4 eine Art Fl\u00fcchtlingscollage als Theaterst\u00fcck zum Projektwochenthema vorbereitet. Wie dies genau aussehen soll, wird hier pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wurden unter der Leitung einer Theaterregisseurin aus St. Pauli mehrere Synchron-\u00dcbungen durchgef\u00fchrt, da es bei der Pr\u00e4sentation am Freitag wichtig ist, dass mehrere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in manchen Handlungen synchron sprechen oder Handlungen synchron durchf\u00fchren. Anschlie\u00dfend suchten sich die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Informationen \u00fcber Fl\u00fcchtlinge aus mehreren Tages- und Wochenzeitungen aus. Nachdem sich die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen f\u00fcr einen Artikel entschieden hatten, mussten sie ihre Texte laut per Mikrofon vor der Klasse vorlesen. Das Interessante dabei war, dass, sobald eine Sch\u00fclerin oder ein Sch\u00fcler zum Ende kam, ein Anderer oder eine Andere den n\u00e4chsten Artikel \u00fcber Fl\u00fcchtlinge zu lesen anfangen musste, sodass es sich anh\u00f6rte, als w\u00fcrden mehrere Nachrichten gleichzeitig irgendwo laufen und \u00fcber dasselbe Thema, n\u00e4mlich Fl\u00fcchtlinge, berichten. Diese Szene soll als Symbol f\u00fcr die aktuelle Lage in Deutschland und Europa stehen, da in den Medien aktuell \u00fcber nichts Anderes wie die Fl\u00fcchtlingskrise so diskutiert wird. Insgesamt ist das Projekt der Klasse 8mu eines, was man sich echt ansehen sollte, da man dort viele symboltr\u00e4chtige Szenen zu sehen bekommt, die einen wirklich \u00fcber den Umgang mit der aktuellen Fl\u00fcchtlingslage nachdenken lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>FLUCHT VOR VERFOLGUNG &#8211; EIN FILMPROJEKT DER KLASSE 7BD<br \/>\nvon Rafailia Alevra, Yasemine Uyan, Jan Rolfs &amp; Max Richter<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"top wp-image-1180 size-full alignleft\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-1002_klein.jpg\" alt=\"2016-02-05 - projektzeitung - 1002_klein\" width=\"450\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-1002_klein.jpg 450w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-1002_klein-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/>Nachdem die Klasse 7bd am Montag ihre Tr\u00e4ume, in denen sie schon einmal verfolgt wurden, gesammelt hatten, starteten sie mit ihrer Filmproduktion. Die Filmproduktion begann damit, dass die Klasse anfing, die erste Szene zu drehen. Die Szene startet damit, dass eine Person sich ins Bett legt und anf\u00e4ngt zu tr\u00e4umen\u2026 zu\u2026 tr\u00e4umen\u2026 zu\u2026 tr\u00e4umen\u2026 zu\u2026 tr\u00e4umen\u2026 Die schlafende Person, ein 13-j\u00e4hriger Sch\u00fcler, wird nun von einem Schatten verfolgt \u2013 und dieser Schatten ist: Batman. Die Person sucht Schutz und l\u00e4uft in einen Tunnel. Am anderen Ende des Tunnels begegnen die Person und Batman sich, doch die Person hat keine Angst mehr vor Batman, da sie Mut als Superkraft bekommen hat. Auf einmal fangen sie an, als Kaninchen und Hund Fu\u00dfball gegeneinander zu spielen. Der Film hat das Ziel, eine Flucht nicht nur negativ, sondern auch positiv darzustellen. Au\u00dferdem wollte die Klasse damit auch erreichen die eigenen Tr\u00e4ume der Flucht als Bild darzustellen. Die Sch\u00fcler hatten am Anfang die Idee, dass jeder Sch\u00fcler seinen eigenen Film dreht, doch diese Idee haben sie schnell verworfen und stattdessen die Tr\u00e4ume aller Sch\u00fcler zusammengefasst und diese \u00fcbernommen. Auf die Frage, wie sie auf die Idee gekommen sind, einen Film \u00fcber dieses Thema zu drehen, bekamen wir schnell eine Antwort, und zwar dass viele Sch\u00fcler und Menschen h\u00e4ufiger Filme gucken und in den Medien vieles besprochen und diskutiert wird. Dieses regte die Klasse dazu an, so ein tolles Projekt zu starten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>FLUCHT AUS DER SICHT DER 5e<br \/>\nvon Marvin Repke<\/h2>\n<p>Die Sch\u00fcler\/innen der Klasse 5e haben in der Projektwoche das Thema &#8220;Flucht nach vorn&#8220; eigenwillig bearbeitet. Wir haben einige Sch\u00fcler\/innen befragt, was sie vom Thema Flucht (Fl\u00fcchtlinge) halten. Die Klasse hatte eine sehr geteilte Meinung. Einige sagten, dass es zu viele Fl\u00fcchtlinge hier seien, andere meinten, sie wollen, dass alle Menschen hier nach Deutschland kommen, weil Deutschland so viel Platz und so viel Geld hat.<\/p>\n<p>Die 5e hat zum Thema &#8220;Flucht&#8220; ein kleines DINA 6 Heft gebastelt. Sie mussten an einzelnen Stationen Aufgaben bearbeiten und haben dann das Wichtigste zum Thema &#8220;Flucht&#8220; in das Heft hineingeschrieben oder gezeichnet.<br \/>\nAn der ersten Station sollten sie auf einer Welt-, Europa- und Deutschlandkarte Markierungen machen, von wo ihre Verwandten stammen.<br \/>\nDie zweite Station war am Computer. Die Sch\u00fcler\/innen sollten im Internet recherchieren, wie Menschen heutzutage fl\u00fcchten oder den Unterschied heraussuchen zwischen Fl\u00fcchtlingen, Asylbewerbern und Asylsuchenden. Zum Schluss sollten sie nachgucken, wie es in einem Fl\u00fcchtlingsheim aussieht.<br \/>\nBei der dritten Station sollten die Sch\u00fcler\/innen ein Spiel spielen, das nachempfinden hilft, was auf der Flucht passieren kann.<br \/>\n\u201eWas nehme ich mit auf eine Flucht?\u201c &#8211; so lautete der Titel der vierten Station. Da haben die Sch\u00fcler\/innen ein Arbeitsblatt bearbeitet und sollten entscheiden, was sie mit zum Urlaub nehmen und was auf die Flucht mitkommt.<br \/>\nDie letzte Station handelte davon, wie sich die Menschen f\u00fchlen, wenn sie auf der Flucht sind. An dieser Station mussten die Sch\u00fcler\/innen genau lesen und zuh\u00f6ren. Alle Stationen, die wir uns genauer angesehen haben, waren sehr spannend und lehrreich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>MASKIERTE HELDEN<br \/>\nvon Pola Klis<\/h2>\n<p>Die Sch\u00fcler\/innen der 5b haben in der Projektwoche das Thema &#8220;Helden&#8220; behandelt. Sie sollten Masken entwerfen und ihnen F\u00e4higkeiten verleihen wie zum Beispiel Sportlichkeit, Schnelligkeit oder St\u00e4rke. Die meisten suchten sich Eigenschaften oder F\u00e4higkeiten aus, die sie selber gerne h\u00e4tten.<br \/>\nDann wurden Masken auf ein wei\u00dfes Plakat gezeichnet, bunt angemalt und sp\u00e4ter im Kunstraum aus Gips auf den Gesichtern der Sch\u00fcler\/innen erstellt. Sie mussten vorher ihr Gesicht mit Vaseline eincremen, damit der Gips nach dem sp\u00e4teren Trocknen leicht vom Gesicht abgezogen werden kann.<br \/>\nDas Ergebnis der fertigen und angemalten Masken stellten sich die Klasse 5b und 5a gegenseitig vor.<br \/>\nWir fanden das Thema der Klasse interessant und hinrei\u00dfend, besonders wie die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen dazu angeleitet wurden, ihre Kreativit\u00e4t auszu\u00fcben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>AM SEIDENEN FADEN<br \/>\nvon Zozan Baycuman und Nazneen Khan<\/h2>\n<p>\u201eFlucht nach vorn\u201c hie\u00df auch das Thema der 6. Klasse von Frau Schwarmayr und Herrn Lorenz<\/p>\n<p>Wir haben in Jahrgang 6 die Klasse 6d besucht und interessante Vorbereitungen auf den Theaterabend am Freitag, den 5.2.2016 zu sehen bekommen. Die Klassenlehrer der 6d haben mit der Theaterp\u00e4dagogin Frau Gesche Lundbeck zusammen gewirkt, die den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ersten Einblicke in die Theaterwelt verschaffte. Die Sch\u00fcler\/innen haben zum Einstieg verschiedene \u00dcbungen gemacht, welche auch sp\u00e4ter in die Abschlussauff\u00fchrung einflie\u00dfen werden. Die Szene, welche die Klasse vorgespielt hat, gestaltete das Leben eines Menschen als Marionette. Dazu wurden einer Sch\u00fclerin an F\u00fc\u00dfen, H\u00e4nden und an ihrer Taille Seile um den K\u00f6rper geschlungen. Sechs andere Sch\u00fclerinnen haben die Seile festgehalten. Das Spiel mit der Marionette sollte uns zeigen, dass das, was ein Mensch will, und das, was es dazu braucht, sein Wollen umzusetzen, verschiedene Dinge sind. Menschen werden von verschiedenen Umst\u00e4nden zur\u00fcckgehalten, seinen \u00c4ngsten, anderen Menschen, Lebensbedingungen usw. Die Sch\u00fclerin, die die Marionette gespielt hat, musste sehr beweglich, damit sie die verschiedenen K\u00f6rperbewegungen theatralisch gut umsetzen konnte. \u00c4hnlich beweglich im Denken und Handeln m\u00fcssen wir Menschen sein, damit wir unser Leben meistern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>TWO CHILDS ONE DESTINY<br \/>\nEin Bericht \u00fcber das Theaterst\u00fcck \u201eTwo childs one destiny\u201c der Klasse 6g von Berit Hesse und Valerie Krell<\/h2>\n<p>In diesem St\u00fcck geht es um das Schicksal zweier Kinder, die aus ihrem Elternhaus vor ihren unzurechnungsf\u00e4higen Eltern fliehen. Das Drehbuch f\u00fcr dieses St\u00fcck wurde von der Klasse selbst entworfen, so dass sie viele eigene Ideen mit einbringen konnten.<br \/>\nEs herrschte eine freudige Stimmung, als wir die Klasse 6g am Dienstag, den 2. Februar besuchten.<br \/>\nSie standen kurz vor der Rollenverteilung und alle freuten sich; endlich in ihre Rolle schl\u00fcpfen zu k\u00f6nnen . Die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen waren voll bei der Sache und haben versucht, dass jeder eine Rolle bekommt, mit der er zufrieden ist.<br \/>\nZum St\u00fcck selbst erz\u00e4hlten sie uns, dass die Zwillinge aus ihrem Elternhaus fl\u00fcchten, weil sie Zuhause schlecht behandelt wurden. Dabei trifft der Junge auf eine Drogengang. Dort verliebt er sich in ein M\u00e4dchen.<br \/>\nDie Sch\u00fcler erz\u00e4hlten uns, dass sie es gut finden, das Thema in Form eines Theaterst\u00fccks darzustellen. Sie sind der Meinung, dass es ein sehr interessantes, wichtiges und spannendes Thema sei.<br \/>\nWir finden es wichtig, dass auch diese Art von Flucht gezeigt wird, da es ein Thema ist, welches viele Kinder auch in Deutschland betrifft, darum freuen wir uns, wie das fertige Endprodukt aussehen wird.<\/p>\n<p>Das Theaterst\u00fcck wird am Freitag, den 05. Februar um 18:00 Uhr in der Aula aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>TANZ ALS FLUCHT IN EINE PERFEKTEN WELT<br \/>\nEin Bericht zur Tanzchoreographie der Klasse 6b von K\u00fcbra \u00dclkeryildizi<\/h2>\n<p>Am Donnerstag, den 04.Februar 2016, haben wir die Klasse 6b von Frau Belimkan besucht. Dort haben wir die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen dabei beobachtet, wie sie zu ihrem Theaterst\u00fcck einen Tanz einge\u00fcbt haben.<br \/>\nEs herrschte eine motivierte und gute Stimmung, als die Klasse dabei war, ihren Tanz einzustudieren.<br \/>\nDer Tanz, den sie vorf\u00fchren, hat mit der individuellen Flucht zu tun. Dabei verstecken sich die Sch\u00fcler\/innen und gehen auseinander, um in eine perfekte Welt zu fliehen. &#8211;\u2192 Was sind das f\u00fcr Welten?<br \/>\nDie Idee hinter einer \u201ePerfekten Welt\u201c war, dass die Sch\u00fcler\/innen acht Minuten lang Zeit hatten, um alles, was ihnen zu einer perfekten Welt einf\u00e4llt, zu einem Text zu formulieren, um dann von jedem Sch\u00fcler und jeder Sch\u00fclerin mindestens einen Satz zu nehmen, der dann in das Theaterst\u00fcck eingeflossen ist.<br \/>\nDie Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen wollten von Anfang an so etwas wie einen Musical \u00fcber Flucht machen und haben sich gefreut, dass sie die Choreographie mit Hilfe eines Choreographen zustande kam. Wir konnten feststellen, dass die Sch\u00fcler\/innen dabei viel Spa\u00df hatten und ganz genau wussten, wieso das Thema \u201eFlucht nach vorn\u201c wichtig ist. Uns hat der Tanz schon in den Proben sehr gut gefallen und wir freuen uns darauf, ihn im ganzen Teil zu sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>IN EIGENER SACHE &#8211; DAS ZEITUNGSLOGO<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1182\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-1101.jpg\" alt=\"2016-02-05 - projektzeitung - 1101\" width=\"250\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-1101.jpg 250w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2017\/02\/2016-02-05-projektzeitung-1101-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Ist euch das Logo von Jonas aufgefallen, das ab und an in der Zeitung erscheint?<br \/>\nBeim genaueren Betrachten des Zeitungslogos kann man erkennen, dass in diesem Logo eine Bedeutung steckt. Das Peace-Zeichen symbolisiert den Frieden.<br \/>\nDie Figuren k\u00f6nnen verschieden interpretiert werden. Sie k\u00f6nnten einerseits die Fl\u00fcchtlinge sein, die auf dem Weg sind in ein friedlicheres Leben. Sie k\u00f6nnten aber auch als Spielfiguren der Politiker verstanden werden, da viele Politiker sie sich zum Vorteil machen, um gew\u00e4hlt zu werden. Au\u00dferdem werden sie wie Spielfiguren behandelt, nicht wie Menschen. Sie werden von Land zu Land geschickt, aber k\u00f6nnen nichts selbst mit entscheiden.<br \/>\nDer Pfeil steht f\u00fcr die Flucht, die Flucht in den Frieden oder ins Ungewisse.<br \/>\nAber das beste an diesem Logo ist, dass sich jeder seine eigene Geschichte zu diesem Logo bilden kann und jeder etwas anderes in ihm sieht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; ESC &#8211; FLUCHT NACH VORN von Juljana Puppe und Leonie Blecken Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Goethe &#8211; Schule &#8211; Harburg besch\u00e4ftigen sich mit dem Thema Flucht. Von Flucht in Tr\u00e4ume bis zu Fl\u00fcchtlingen des Krieges, nahezu alles ist dabei. Aber wie kommen wir \u00fcberhaupt auf dieses Thema und was ist das Ziel? 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