{"id":2386,"date":"2016-11-01T21:09:19","date_gmt":"2016-11-01T20:09:19","guid":{"rendered":"https:\/\/goethe-schule-harburg.schulhomepages.hamburg.de\/?p=2386"},"modified":"2019-02-12T21:12:30","modified_gmt":"2019-02-12T20:12:30","slug":"zwei-oberstufenprofile-auf-der-suche-nach-der-zeit-in-der-kunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/?p=2386","title":{"rendered":"Zwei Oberstufenprofile auf der Suche nach der Zeit in der Kunst"},"content":{"rendered":"<p>Die vertrauten Wege der Naturwissenschaft haben in der Projektwoche wir Physiker und Biologen des 1. Semesters verlassen. Verschlagen hat es unsere Profile in die Hamburger Kunsthalle, wo wir uns auf die Suche nach der Zeit machten. Wie ist es K\u00fcnstlern gelungen, dieses schwierige Ph\u00e4nomen sichtbar zu machen? In der Auseinandersetzung mit alter und neuer Kunst erhofften wir uns eine Antwort auf diese Frage.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13.jpg\" data-rel=\"lightbox\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1433 size-medium\" src=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13-300x225.jpg\" alt=\"2016_11_01_kunsthalle_11-13\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13-300x225.jpg 300w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13-768x576.jpg 768w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/goethe-schule-harburg.hamburg.de\/wp-content\/uploads\/sites\/155\/2015\/08\/2016_11_01_kunsthalle_11-13.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Zum Gl\u00fcck hatten wir dabei Unterst\u00fctzung! Zwei Fachleute f\u00fcr Kunstgeschichte f\u00fchrten uns in Gruppen durch die alte Kunsthalle und die Galerie der Gegenwart. Eindrucksvoll war f\u00fcr uns zun\u00e4chst der gro\u00dfe Kontrast zwischen fr\u00fcheren und heutigen Verst\u00e4ndnissen davon, was Kunst eigentlich ausmacht. Bei bekannten Gem\u00e4lden wie dem \u201eWanderer \u00fcber dem Nebelmeer\u201c von Caspar David Friedrich oder Munchs \u201eM\u00e4dchen auf der Br\u00fccke\u201c bestand wohl niemals Zweifel, dass es sich hierbei um gro\u00dfe Kunstwerke handelt. Ein Stockwerk h\u00f6her standen wir dann jedoch etwas ratlos vor einem Stapel wei\u00dfen Papiers, von dem sich jeder Besucher &#8211; so die Aufforderung &#8211; ein Blatt mitnehmen m\u00f6ge. Der K\u00fcnstler erschafft Kunst zum Mitnehmen, bis die Zeit sie eines Tages vollst\u00e4ndig aufgel\u00f6st hat. Zuf\u00e4llig trafen wir auf unserem Rundgang einen K\u00fcnstler, der gerade dabei war, eine gr\u00f6\u00dfere Installation umzubauen. Kunst, so zeigte sich einmal mehr, ist nichts Endg\u00fcltiges. Kunst, das verstanden wir im Gespr\u00e4ch, bedeutet Ver\u00e4nderung. Vielleicht sollte die Frage also niemals lauten, <em>was<\/em> Kunst ist, sondern vielmehr: <em>wann<\/em> es sich bei etwas um ein Kunstwerk handelt&#8230; Weniger mit Antworten, daf\u00fcr aber mit einer Vielzahl neuer Fragen und Anregungen l\u00e4sst uns dieser Besuch in der Kunsthalle zur\u00fcck.<\/p>\n<p><em>Judith Zerbst (Sch\u00fclerin, 1. Semester)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vertrauten Wege der Naturwissenschaft haben in der Projektwoche wir Physiker und Biologen des 1. Semesters verlassen. Verschlagen hat es unsere Profile in die Hamburger Kunsthalle, wo wir uns auf die Suche nach der Zeit machten. Wie ist es K\u00fcnstlern gelungen, dieses schwierige Ph\u00e4nomen sichtbar zu machen? 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