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Sprachbildung und Sprachförderung

Sprachliche Kompetenzen sind eine grundlegende Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulbesuch, ein gelingendes Berufsleben und die aktive Teilnahme an der Gesellschaft.“

Durch die Umsetzung des Sprachförderkonzepts der GSH wird genau dieses Ziel verfolgt:

Sprache und Ausdruck sollen verbessert und gestärkt werden und in jedem Unterricht und in der additiven Förderung sollen die sprachlichen Kompetenzen weiterentwickelt werden.

Das Sprachförderkonzept der GSH gliedert die Sprachförderung in drei Schwerpunkte:

Integrative Sprachbildung

Mehrsprachigkeit und DaZ-Förderung
Lesen und additive Sprachförderung (§28a)

Integrative Sprachbildung

Sprachliche Fähigkeiten spielen in allen Schulfächern und in jeglicher Kommunikation eine Rolle. Durch sprachsensiblen Fachunterricht wird an der GSH gewährleistet, dass der Umgang mit Ausdruck und Sprache, bzw. Fachsprache stetig gefördert, reflektiert und verbessert wird.

Aber auch durch Kommunikation miteinander (wie im Klassenrat, in der Beratung und Betreuung/Anker) werden die sprachlichen Fähigkeiten und die Gesprächskultur gestärkt und weiterentwickelt.

So werden beispielsweise im Anker Schülerinnen und Schüler bei der Reflexion über Verhalten dabei begleitet, diese schriftlich zu formulieren und die Reflexion anschließend gemeinsam mit der Lehrkraft zu besprechen.

Mehrsprachigkeit und DaZ-Förderung

In jedem Jahrgang finden DaZ-Kurse für Schülerinnen und Schüler statt, die besonders die Lernvoraussetzungen von Kindern berücksichtigen, die Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache lernen.

Die Schülerinnen und Schüler werden darüberhinausgehend auch die folgenden Jahre begleitet und durch die die IVK-Koordination bezüglich Maßnahmen und Erleichterungen (zum Beispiel Verlängerung von Einlese- und Vorbereitungszeit in Prüfungen) betreut und beraten.

Lesen und additive Sprachförderung

Die additive Sprachförderung ist ein wichtiger Baustein, um die sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern. In den Jahrgängen 5-6 ist die Sprachförderung fest im Stundenplan integriert und findet meist mit der Deutschlehrkraft der Klasse statt.

In den Jahrgängen 7-10 werden additive Sprachförderkurse individuell gewählt, um gut in den eigenen Stundenplan eingebunden werden zu können und eine verlässliche Teilnahme zu gewährleisten.

Zur Diagnostik führen wir an der GSH in allen Jahrgängen das Testverfahren SCHNABEL durch. Bei der Testung werden verschiedene Rechtschreibphänomene abgefragt, um die Rechtschreibfähigkeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu ermitteln.

So können gezielt Maßnahmen ergriffen werden, um die Lese- und Schreibfertigen der Schüler und Schülerinnen zu verbessern.

In den Jahrgängen 5+6 wird außerdem noch jeden Tag gelesen: die GSH eine sogenannte BiSS-Schule (BiSS = Bildung durch Sprache und Schrift).  Täglich werden gemeinsam mit der Klasse ca. 20 Minuten verschiedene Texte mit unterschiedlichen Lautleseverfahren gelesen.

Dadurch soll sich die Leseflüssigkeit und das Leseverstehen der Schülerinnen und Schüler verbessern, was mithilfe des neuen Hamburger Leseflüssigkeitstests Lift (Lesen – Individuelle Fertigkeiten Testen) überprüft wird.

Anhand der Testung, bei der in kurzer Zeit eine bestimmte Anzahl von Sätzen gelesen wird, lässt sich ermitteln, wie flüssig die Kinder lesen können und welche Fortschritte durch das Lesetraining gemacht wurden.