Unternehmensgründung – Eskilstuna, Schweden 2025-26
Montag – Besuch im ReTuna
Am ersten Tag unserer Schwedenreise waren wir im ReTuna, was ehrlich gesagt echt interessant war. Das Besondere an diesem Ort ist, dass dort fast alles recycelt oder wiederverwendet wird. Es ist basically ein Einkaufszentrum, aber komplett auf Nachhaltigkeit aufgebaut. Leute bringen dort alte Sachen hin, die sie nicht mehr brauchen, und daraus werden dann neue Produkte gemacht oder die Sachen werden repariert und weiterverkauft. Ich fand das Konzept schon ziemlich nice, weil man gesehen hat, wie viel man eigentlich wiederverwenden kann, anstatt immer alles direkt wegzuwerfen.
Wir haben dort verschiedene Läden angeschaut und auch erklärt bekommen, wie das Ganze funktioniert. Manche Sachen sahen echt aus wie neu, obwohl sie aus alten Materialien gemacht wurden. Vor allem Kleidung, Möbel und Deko waren ziemlich kreativ gemacht. Man hat gemerkt, dass Nachhaltigkeit in Schweden allgemein viel ernster genommen wird als bei uns. Das war schon irgendwie beeindruckend.
Außerdem war es cool zu sehen, dass Nachhaltigkeit nicht unbedingt langweilig sein muss. Oft denkt man ja bei Recycling direkt an Müll oder alte Sachen, aber dort war alles modern aufgebaut und sah echt gut aus. Insgesamt war der erste Tag ein entspannter Einstieg in die Woche und man hat direkt gemerkt, dass die Reise nicht nur chillig wird, sondern man auch wirklich neue Sachen kennenlernt.
Dienstag – Stockholm, Altstadt und Museen
Am Dienstag ging es nach Stockholm, worauf sich eigentlich alle gefreut hatten. Die Stadt sah direkt richtig schön aus, vor allem die Altstadt mit den engen Straßen und den alten Gebäuden. Dort hatten wir zuerst eine Tour, bei der uns verschiedene Ereignisse und Geschichten aus der Geschichte Stockholms erzählt wurden. Das war überraschenderweise gar nicht langweilig, weil vieles ziemlich spannend erklärt wurde. Manche Geschichten waren sogar ein bisschen creepy oder brutal, weil früher dort echt krasse Sachen passiert sind.
Danach durften wir noch in die Royal Armoury. Dort konnte man alte Waffen, Rüstungen und Kleidung von Königen anschauen. Vor allem die riesigen Rüstungen und die alten Kutschen waren echt beeindruckend. Man hat sich irgendwie direkt vorgestellt, wie das früher alles ausgesehen haben muss. Es war auch interessant zu sehen, wie viel Wert damals auf Macht und Reichtum gelegt wurde.
Zum Schluss waren wir noch im Schifffahrtsmuseum, wo ein altes Kriegsschiff ausgestellt war. Das Schiff war riesig und dafür, dass es so alt ist, noch extrem gut erhalten. Es war schon krass zu überlegen, dass dieses Schiff vor hunderten Jahren wirklich benutzt wurde. Insgesamt war der Tag zwar ziemlich voll, aber auch einer der interessantesten der ganzen Woche.
Mittwoch – Kunstausstellung und Workshop
Am Mittwoch waren wir zuerst in einer Kunstausstellung. Dort gab es viele verschiedene Kunstwerke, manche eher modern und andere etwas älter. Ehrlich gesagt versteht man bei moderner Kunst manchmal nicht direkt, was gemeint ist, aber genau das hat es irgendwie interessant gemacht. Manche Bilder oder Installationen sahen komplett random aus, hatten aber trotzdem eine tiefere Bedeutung. Darüber haben wir dann auch gesprochen.
Nach der Ausstellung gab es noch einen Workshop, bei dem wir selbst kreativ werden konnten. Das war deutlich entspannter als normaler Unterricht und hat auch mehr Spaß gemacht, weil man selbst etwas machen durfte. Jeder konnte seine eigenen Ideen einbringen und es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Ergebnisse am Ende aussahen.
Die Atmosphäre insgesamt war ziemlich locker und man konnte einfach mal etwas anderes machen als sonst in der Schule. Gerade weil die Woche insgesamt ziemlich abwechslungsreich war, hat der Tag gut reingepasst. Auch Leute, die normalerweise nicht so viel mit Kunst anfangen können, fanden den Workshop am Ende eigentlich ganz cool.
Donnerstag – Traktormuseum und Volvo Innovation Center
Am Donnerstag waren wir zuerst in einem Traktormuseum. Anfangs dachten viele wahrscheinlich, dass das eher langweilig wird, aber tatsächlich war es interessanter als erwartet. Dort standen sehr viele alte Traktoren und Maschinen aus verschiedenen Zeiten. Man konnte gut sehen, wie sich die Technik im Laufe der Jahre verändert hat. Manche Fahrzeuge sahen komplett anders aus als moderne Maschinen heute.
Außerdem wurde erklärt, wie wichtig solche Maschinen früher für die Landwirtschaft waren und wie viel Arbeit dadurch erleichtert wurde. Es war schon krass zu sehen, wie groß und robust manche Traktoren gebaut waren. Vor allem ältere Modelle hatten irgendwie ihren eigenen Style.
Danach ging es weiter zum Volvo Innovation Center, was für viele wahrscheinlich das Highlight des Tages war. Dort ging es um moderne Technik, neue Ideen und die Zukunft von Fahrzeugen. Wir haben viel über Sicherheit, Nachhaltigkeit und neue Entwicklungen bei Volvo erfahren. Besonders spannend war zu sehen, wie moderne Autos heutzutage entwickelt werden und wie viel Technik eigentlich dahintersteckt.
Der Unterschied zwischen dem alten Traktormuseum und dem modernen Innovation Center war schon extrem. Genau das hat den Tag aber auch interessant gemacht, weil man gesehen hat, wie stark sich Technik über die Jahre verändert hat.
Freitag – Präsentation und Rückfahrt
Am Freitag haben wir zuerst unser Business-Projekt vorgestellt, an dem wir während der Woche gearbeitet hatten. Jede Gruppe musste ihre Ideen präsentieren und erklären. Obwohl Präsentationen manchmal stressig sein können, war es am Ende eigentlich entspannter als gedacht. Es war cool zu sehen, welche unterschiedlichen Ideen die anderen Gruppen hatten.
Nach den Präsentationen sind wir dann nochmal nach Stockholm gefahren. Dort konnten wir den letzten Abend der Reise verbringen, was ein ziemlich entspannter Abschluss war. Wir haben die Zeit genutzt, um nochmal die Stadt zu genießen und einfach ein bisschen runterzukommen nach der ganzen Woche.
Die Nacht haben wir dann in einem 3-Sterne-Hotel verbracht. Das Hotel war echt solide und nach den vielen Programmpunkten der Woche waren eigentlich alle froh, einfach mal entspannen zu können. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug zurück nach Hamburg.
Die Rückfahrt war einerseits entspannt, andererseits aber auch ein bisschen schade, weil die Woche echt schnell vorbeiging. Insgesamt war die Schwedenreise aber eine coole Erfahrung mit vielen unterschiedlichen Eindrücken, neuen Erfahrungen und auch lustigen Momenten mit der Gruppe.




