GSH-Schüler erfreuen in der Universitätsgesellschaft Hamburg!

Am 07. September bekam die Universitätsgesellschaft Hamburg ungewöhnlichen Besuch von unserem Sek II Profil Ökosystemforschung zu einem Vortrag des Physikers und Klimaökonomen Prof. Hermann Held, Thema: „Ist das Klimaproblem lösbar? Die Vermeidung des Klimawandels“.

Die Universitätsgesellschaft Hamburg ist ein traditionsreicher Verein, der als Bindeglied zwischen Universität und Öffentlichkeit den Dialog und das Zusammenwirken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bürgerinnen und Bürgern in Hamburg fördert. Mehrfach im Jahr werden die Vereinsmitglieder und ein interessiertes, überwiegend akademisches Publikum zu Vorträgen renommierter Referenten eingeladen.

Das Vortragsthema zu strategischen Lösungen des Klimaproblems passte bestens für unsere curriculare Arbeit im Profil, in Vorbereitung einer Klimakonferenzsimulation mit Studenten, die von Prof. Held betreut werden. Aber wie würde die Geschäftsleitung der Universitätsgesellschaft reagieren, wenn eine Schulklasse um Teilnahme am abendlichen Vortrag bittet? Eine vorsichtige Anfrage erzeugte erwartungsgemäß Überraschung – und eine unserem besonderen Anliegen entgegenkommende, herzliche Einladung!

Während sich einige von uns unmittelbar aus dem Sportunterricht nach der 10. Stunde noch leicht verschwitzt zur U-Bahn aufmachen mussten, hatten andere noch Zeit, sich dem Anlass entsprechend neu zu kleiden. Entsprechend lustig unterschiedlich zusammengesetzt wirkte unsere Gruppe als sie pünktlich zum Vortragsbeginn im Uni-Hauptgebäude an der Edmund-Siemers-Allee eintraf.

2016_11_10_universitaetsgesellschaftFrau Weber-Braun, die Vorstandsvorsitzende der Universitätsgesellschaft, bezog sogar das Unterrichtsanliegen des Profils Ökosystemforschung zur Erklärung unserer Anwesenheit in ihre Anmoderation mit ein, neugierige und wohlwollende Blicke der vielen anderen Gäste nach sich ziehend.
Wir erlebten im Folgenden einen ungemein informativen Vortrag von Prof. Held, der detailreich ein Szenario zum Erreichen des sog. 2°C-Ziels der Weltklimakonferenz entwickelte, mit einer überraschend geringen ökonomischen Last für unsere Zivilgesellschaft.

Im Anschluss nutzten wir bei einem freundlich gereichten Snack die Möglichkeit zu Gesprächen mit Prof. Held und anderen Gästen. Prof. Held stellte uns sogar sein Vortragsmaterial für unseren Unterricht zur Verfügung und auch aus Gesprächen mit anderen Dozenten entstanden Unterstützungsangebote für unseren Unterricht. Das war Networking pur! Und von Seiten des Vorstands der Universitätsgesellschaft erhielten wir das Angebot, gerne wieder Gäste sein zu dürfen! Herzlichen Dank für diesen erlebnis- und bildungsreichen Abend!