Musikalische Geschenke

Bei den traditionellen Weihnachtskonzerten der Goethe Schule Harburg am 15. und 16.12.17 hielt es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen: Nach jeweils zwei Stunden abwechslungsreichen Programms gab es Standing Ovations für die mehr als 200 Kinder und Jugendlichen auf der Bühne. Diese hatten in eindrucksvoller Weise gezeigt, was in ihnen steckt und eine Mischung aus heiterer Weihnachtsmarktstimmung und bunter Fantasiereise auf die Bühne gezaubert.

Die ganze Bandbreite des Musiklebens unserer Schule entfaltete sich im Lauf des Abends. Zur Einstimmung begann der Bläserkreis, dann traten die Streichhölzer und alle Musikklassen von Jg. 7 bis 10 auf – erstmals auch zwei Musikklassen (7mu und 8mu) gemeinsam. Die goßen Ensembles Mixed Experience und die BigBand überzeugten mit groovigen Klängen und den spielfreudig vorgetragenen Klassikern „Everybody needs somebody“ und „Fever“. Auch das klassische Genre wurde von der Kammermusik mit einem Walzer von Schostakovic und dem solistischen Auftritt von Ilya Altincinar mit einer Sonate von Schubert eindrucksvoll bedient. Die 8os inszenierte, dass sie mit „under Pressure“ im Weihnachtsstress gut umgehen kann. Weitere solistische Spitzenleistungen boten Josefine Höht und Björn Meyer mit „City of Stars“ – zauberhaft inszeniert durch die surreal erscheinenden, beleuchteten Riesenkostüme der Stelzenläufer von Oakleaf -, Ümran Algün und Eliot Bokshi mit Ed Sheerans „Perfect“, Bendiks + Friends mit „Christmas in L.A.“ und die Fäustlinge mit „Jumpstart“.

Die großen Chöre der GSH wussten zu überzeugen und ließen viele Augen leuchten – allen voran die GoetheKids, dann der SchELChor und schließlich der überregional bekannte Gospeltrain.

Spätestens am Ende des Konzertes, als alle Chorkinder die Bühne füllten und enthusiastisch „Es schneit“ und abschließend die rührenden plattdeutschen Strophen von „Dat Joar geiht to ind“ zum Besten gaben, war das Publikum in der Weihnachtszeit angekommen.

Ein großer Dank an alle Mitwirkenden, alle Helfer auf und hinter der Bühne, im Foyer und auf dem Rang – ihr habt Großartiges möglich gemacht!